Dreh- und Angelpunkt des Freundeskreises ist der in Herrieden /Mittelfranken wohnhafte und in Plankenhammer geborene und aufgewachsene Norbert Kresta. Er wird von seiner Frau Roswitha mit seinen Ideen und Vorstellungen bestens unterstützt. Der Gedanke, in Plankenhammer einen Freundeskreis ins Leben zu rufen, kam ausschließlich von den Eheleuten. Roswitha Kresta hat sich die Fotografie als Hobby angeeignet. Das hilft und trägt dazu bei, erneut in Fortsetzung der bisherigen drei Bände ein neues bebildertes Druckwerk herauszugeben.
Dabei könnte über die ehemalige Porzellanfabrik Plankenhammer, es gibt interessante historische Fotos aus der Geschichte der Porzellanfabrik durch die Tochter des ehemaligen Kommerzienrats Christian Eckstein, Ursula Klee, über frühere Flosser Geschäfte und Firmen, Gasthäuser und besondere Ereignisse nach 1945 berichtet werden. Freilich geht das alles nicht, ohne die Mitwirkung der Flosser Bevölkerung, vor allem von Zeitzeugen, die mit eingebunden werden sollen.
Auf der Suche nach Geschichten und Bildern
Bürgerinnen und Bürger werden heute schon gebeten, mit ihren Geschichten und Bildern aus früherer Zeit wertvolle Hilfe zu leisten. Beiträge über frühere Einkaufsgewohnheiten oder Gaststättenbesuche sollen dabei ebenso erfasst werden, wie das Leben auf dem Land. Nicht vergessen sollen die Hausnamen und deren Ergänzung bis in die Neuzeit in Floß und im Flosser Land werden. Auch die Hochwasserkatastrophe in Floß 20. Mai 1948, bedarf nach Meinung von Kresta der gründlichen Aufarbeitung.
Hier könne Zeitzeuge Fred Lehner wertvolle Hilfe leisten. Jedenfalls kann man darüber im großen Heimatbuch „1000 Jahre Floß“ leider nichts finden. Ein Anstoß von Norbert Kresta, der von den Mitgliedern des Freundeskeises durchaus ein positives Echo fand. Ein Zeitpunkt über die Herausgabe des neuen Bildbandes wurde nicht festgelegt. Vielmehr hänge alles von der Mitarbeit und dem gesammelten Material ab.
Heimatpfleger Fred Lehner hatte auf das Standartwerk der Ortschronik „1000 Jahre Floß“ verwiesen. Dort habe man einen brauchbaren Fundus, der schließlich auf die Neuzeit noch abgestellt werden könnte. Eine Aufgabe, der gerade in einem so geschichtsträchtigen Ort wie Floß viel mehr Zeit als bisher zuzuwenden ist. Die digitale Zeit müsse gerade jetzt ausgenützt werden. Ähnlich sei es bei den Zeitzeugen. Sie werden immer weniger und schließlich verliert sich langsam die lebendige Ortsgeschichte. Dieser Arbeit sei man nach Auffassung des Flosser Heimatpflegers schuldig. Jetzt soll sich ein Arbeitskreis an die Arbeit machen. Gedacht ist an die feste Einbindung von Karin Pausch als Leiterin .es Heimatmuseums und an Fred Lehner.
Rückblick, Kasse und Neuwahlen
Ganz unkompliziert verlief die Versammlung mit Einführung und Begrüßung von Bürgermeister Robert Lindner und Fred Lehner sowie die Erstattung des Jahresberichts von Vorsitzenden Norbert Kresta. Im Juni vergangenen Jahres habe man sich letztmals getroffen. Dass der Freundeskreis sehr wohl Interesse am 1075-jährigen Jubiläums des Marktes zeigte, bewies die der Mitgliederversammlung vorangegangene Wanderung durch 1075 Jahre Floß auf dem Plankenhammerer Panorama- und Sagenweg.
Zufrieden ist man mit dem Kassenbestand, den Kassier Günther Stahl erstellt hat. Es gebe eine gute finanzielle Grundlage für eine mögliche Herausgabe eines weiteren Bildbandes, hieß es. Die Kassenprüfung bestätigte das Zahlenmaterial. Das Vorstandsgremium durfte das Vertrauen der Mitglieder bei der von Fred Lehner geleiteten Wahl zur Kenntnis nehmen. In ihren Ämtern wurden Norbert Kresta als Erster und Oswald Achatz als Zweiter Vorsitzender bestätigt. Die Kassengeschäfte führt Günther Stahl und Roswitha Kresta ist als Schriftführerin tätig. Zum Kassenprüfer wurde Norbert Stahl bestellt.
Dass die Wohnanlage im Ortsteil Plankenhammer durch den Neubau von zehn barrierefreien Mietwohnungen der Baugenossenschaft „Eigenheim“ eine sichtbar schöne Aufwertung erfahren hat, nimmt der Freundeskreis mit größter Befriedigung zur Kenntnis. Das angebrachte Bauvereins-Logo zeichne die Wohnanlage besonders schön aus.

