Am Vortag waren sie allen noch zu Hause in der Ukraine und sind von der westukrainischen Stadt Tschernobyl aus nach Deutschland gereist, um hier die Menschen mit ihrer Folklore und ihren Liedern zu erfreuen. Am Freitagvormittag spielte die Gruppe Sprotsch in einem Marktredwitzer Kindergarten und am Abend standen die Musikerinnen und Musiker im Pavillon des Max-Reger-Parks, um dort für die Passanten mit ihrer Volksmusik gute Laune zu verbreiten. Hernach ging’s weiter nach Bayreuth.
Mut und Hoffnung
Die jungen Künstlerinnen und Künstler kommen seit vielen Jahren nach Deutschland, um hier die Musik ihrer Heimat bekannt zu machen, erklärte der katholische Klinikpfarrer Hans Klier, der sich um den Auftritt in Weiden gekümmert hatte und die Gruppe präsentierte. Es gab einen geistlichen, einen klassischen und einen Volksmusikteil. „Freuen wir uns, dass diese jungen Leute da sind, aus einem Land, das durch einen brutalen Angriffskrieg ganz einfach am Boden liegt, und die sich trotzdem den Mut und die Hoffnung nicht nehmen lassen“, sagte der Klinikgeistliche.

