Zu hören gibt es ein Konzert für Orchester und Orgel. „In unserer Region hat man nicht oft die Möglichkeit, ein renommiertes Orchester im Zusammenklang mit einer Orgel zu hören“, erklärt Kirchenmusiker Holger Popp. Dass dieses Konzert stattfindet, hängt mit der Konzertsaalorgel in der Erbendorfer Kirche zusammen, erläutert Popp.

Die Orgel stand ursprünglich im Kurhaus in Baden-Baden und erklang dort im Rahmen zahlreicher Konzerte. So wurde auch zusammen mit dem damaligen Orchester musiziert, der heutigen Baden-Badener Philharmonie. „Man könnte also fast sagen, dass das Orchester ihre alte Orgel besucht“, erwähnt Holger Popp.

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Begeistert von der Orgel

Die Idee für das Konzert der Philharmonie Baden-Baden hatte Norbert Trabold, der im Orchester die Posaune spielt, ins Rollen gebracht. Dessen Vater kannte die Orgel noch aus der Zeit, als sie im Kurhaus in Baden-Baden stand. Trabold hatte im Herbst bei der Orgelweihe in Erbendorf teilgenommen und sei so begeistert von dem Instrument gewesen, dass er den Manager der Philharmonie, Arndt Joosten, überzeugen konnte, ein Gastspiel in Erbendorf zu geben.

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Was für ein Musikgenuss

Das Konzert findet am Freitag, 26. April, um 20 Uhr statt. Als Solokünstler an der Orgel konnte Martin Sturm gewonnen werden, der schon an der Orgelweihe brillierte. Unter der Leitung von Dirigentin Judith Kubitz erklingen zwei Werke für Orchester und Orgel sowie ein reines Orchesterstück.

Mit dem Concerto en Sol Mineur von Francis Poulenc beginnt das Konzert. Es folgt von Anton Dvorak eine Streicherserenade und danach das Orgelkonzert Nr. 1 von Josef Rheinberger. T

Tickets gibt an der Abendkasse ab 19.30 Uhr. In der Kategorie 1 kostet die Karte 20 Euro und in der Kategorie 2 zehn Euro.