Eschenbach. Um Hoffnung, Licht und Wachrütteln ging es beim Eschenbacher Familiengottesdienst sowie beim Krippenspiel, das die Kinder aufführten.
Von Jürgen Masching
Den Gottesdienst gestaltete Lektorin Gabi Scherl gemeinsam mit Jugendlichen und Kindern. „Dein Licht zeigt uns, was uns fehlt und was wir brauchen: deine Kraft gegen unsere Schwäche, deinen Geist gegen unsere Ratlosigkeit, deine Liebe gegen unsere Kälte und deine Gegenwart gegen unsere Hoffnungslosigkeit“, so Scherl.
Im Kreise standen sie um den Kranz mit den vier Kerzen herum. Frieden, Glaube und Liebe brannten nicht mehr, denn sie waren enttäuscht von den Menschen. Aber die vierte Kerze, die Hoffnung, brachte auch die anderen wieder zum Scheinen.
In einem Video wurden unter dem Song von Frankie Goes to Hollywood und dem Welthit „The Power of Love“ einige Szenen von Jesu Geburt gezeigt. Anschließend verdunkelte der Raum und ein helles Licht erschien. Auf die Frage, wer mit zum Licht gehen wolle, antwortet keiner der Kirchenbesucher mit Zeit. Alle wiesen verschiedene Ausreden vor. Und so mussten die Kinder alleine zum hellen Licht schreiten.
Von Zeit zu Zeit wachrütteln
Genau diese Thematik spiegelte auch das Krippenspiel wider. Die Hirten waren mit ihrem Alltagsgeschäft beschäftigt, dem Aufpassen auf die Schafe. Vor lauter Arbeit verpassten sie fast die Geburt Jesu. Sie brauchten ein göttliches Wachrütteln – das Licht Gottes, die Klarheit des Herrn – um sich aus dem Dämmerzustand herauszureißen. Sie sollten ihr Leben in einem neuem Licht sehen.
Also nutzten sie das Licht der Weihnacht, um ihren Weg zu Jesus zu gehen. Dabei mussten die Hirten auch nicht diskutieren, ob sie die Schafe alleine lassen konnten. Und genauso wie die Hirten brauchen auch wir das göttliche Wachrütteln, das Licht von Gott in unserem Alltag.
Das Krippenspiel übten wie jedes Jahr die Kinder Yannick Risch, Cedric Risch, Milena Risch, Irina Risch, Alena Risch, Ameli Hahn, Fanny Wiesend und Pia Raps in mehreren Wochen ein. Sie setzten es erneut perfekt um, die Besucher des Familiengottesdienstes zeigten sich begeistert. Als am Ende das Licht erlosch, sangen alle bei „Stille Nacht“ mit.
Bilder: Jürgen Masching

