„Wir sind das Bindeglied zum Museum und treten da auf, wo man uns braucht“, so Bernhard Knauer. Als Beispiele nannte er die Aufarbeitung der Zeit des III. Reiches oder die bemerkenswerte Biographie der Neustädter Komponisten Franz Gleißner.
Eigentlich hätte man ja schon vor Monaten die Neuwahlen durchführen müssen, aber es kam anders als geplant. „Die Zeit in den Ferien ist nicht gerade ideal für eine solche Versammlung, doch ich wollte die Neuwahlen so schnell als möglich durchführen“, rechtfertigte Knauer den Termin in den Ferien.
In seinem Rückblick konnte er zwar nur über abgesagte Veranstaltungen berichten, dafür war eine Rückmeldung zu den Büchern von Günther Langhammer mehr als bemerkenswert. Ein Historiker aus Baden-Baden wollte die beiden Bände haben und war sehr begeistert.
Rundum positive Entwicklungen
Er lobte sowohl den Inhalt als auch das Erscheinungsbild der beiden Bücher. „Ich war mir schon immer darüber im Klaren, dass Günther Langhammer etwas Außergewöhnliches geschaffen hat, aber mit dieser Reaktion habe ich auch nicht gerechnet.“
Knauer dankte nicht nur seinem Team, sondern lobte sowohl die Arbeit der Archiv- und Museumsleiterin Ursel Wiechert als auch von Alfred Spachtholz. „Was er an Bildern aus Alt-Neustadt sammelt ist wahrscheinlich für einen Ort in der Größe von Neustadt einmalig.“
Positiv stellte Kassenwart Oskar Schwarz auch die finanzielle Einwicklung des Vereins dar. Heinrich Maier und Franz Witt konnten ihm eine einwandfreie Kassenführung bestätigen.
Fels, des kulturellen Geschehens
Die anschließenden Neuwahlen unter der Leitung von Bürgermeister Sebastian Dippold und seiner Vertreterin Tanja Kippes brachten folgendes Ergebnis: erster Vorsitzender Bernhard Knauer; Stellvertreter Gabi Fröhlich und Hermann Wild; Kassier Oskar Schwarz, Schriftführerin Gabi Fröhlich; Leiter Heimatkundlicher Arbeitskreis Alfred Spachtholz; Kassenprüfer Heinrich Maier und Franz Witt.
Bürgermeister Sebastian Dippold bezeichnete den Museumsverein in seinem Grußwort als einen Felsen im kulturellen Geschehen der Stadt. Er fand es beeindruckend, wie ruhig und zurückhaltend hier für die Stadt gearbeitet wird. „Wenn es ihn noch nicht geben würde, müsste man ihn gründen.“
Größere Hinweisschilder und Schlossführer angedacht
In der anschließenden Aussprache brachte Alfred Spachtholz den Vorschlag, größere Hinweisschilder an bedeutenden Bauwerken in Neustadt anzubringen. Hierzu kam der Hinweis, dass man auch mit OCR-Codes arbeiten könnte, um diese Informationen zu erhalten.
Armin Aichinger würde dem Museumsverein einen selbst erstellten Führer für das Alte Schloss zur Verfügung stellen, falls Interesse besteht. Dies fand Knauer sehr gut, da die historischen Stadtführungen für Grundschulkinder ausgezeichnet ankommen und damit dies noch vertieft werden könnte.

