Neustadt/WN. „Advent, das ist die stillste Zeit im Jahr, die Zeit der frohen Zuversicht und der gläubigen Hoffnung. Denn die Engel ham uns a Botschaft bracht von einer stillen, Heiligen Nacht“, sagte OWV-Vorsitzender Rudolf Bäumler zu Beginn der „Besinnlichen Stund“, zu der der Zweigverein in die Stadtpfarrkirche eingeladen hatte.
Bäumler und Hans Spachtholz stimmten mit Texten von Ludwig Thoma, Kiermeier und Holzheimer auf das Weihnachtsfest ein, erzählten etwa von den „naiven Hirten“, die gleich aufbrachen, als ihnen der Engel erschien. Heute würden zunächst Beweise gefordert, schriftliche, mit Amtsstempel und Siegel. „Einmal noch so wie die Hirten sein… Wir heute sind tausendmal klüger wie die Hirten und trotzdem lädt uns kein Engel ein“, rezitierte Spachtholz eine nachdenkliche Geschichte.
Musikalische Einstimmung aufs Fest
Die Miesbrunner Sitzweilgruppe unter Leitung von Ludwig Putzer intonierte besinnliche Stücke wie „Staad, staad, heit is Advent“ oder „Maria übers Gebirge ging“. Zum Ende hin begeisterte Johannes Gruber mit einem kraftvollen Stück auf der Trompete mit Orgelbegleitung. Den Applaus, den sich die Besucher bis zum Schluss aufgespart hatten, um die beschauliche Atmosphäre nicht zu stören, fiel dann umso kräftiger aus.
Bilder: B. Grimm

