Baumwollfelder, Plantagen und die dampfende Schwüle des Mississippideltas sucht man im Grötschenreuther Raum vergebens. Und doch wird dort Musik gemacht, die an die unnachahmliche Art traditioneller Bluesvarianten aus den amerikanischen Südstaaten erinnert. Und das sollte man gehört haben. Die „Bourbon Blues Band“, die am Freitag auf der „Live Stage“ spielte, verströmte im „Parapluie“ mit ihrer bluesigen Reife einen ganz besonderem Touch.

Ein Potpourri aus vielen Musikrichtungen

Der Bandname steht für eine Mischung aus altem Mississippi-Blues und Modern Blues. Einem Potpourri aus vielen Musikrichtungen und einem Stil, der von der glänzend aufgelegten Combo selbst als „Rude World Blues“ bezeichnet wird. Das überprüfte 2G-Publikum reagierte mit viel Beifall darauf. „Feeling Alright“, „Crossroads“, „Soulshine“: Im Programm fanden sich fast ausschließlich nur selbstgeschriebene Stücke, wobei man aus den Arrangements deutlich auch die Vorliebe einiger Bandmitglieder für Deep Purple oder the Allman Brothers heraushören konnte.

Werbung
Advertorial mit Button
Neues Advertorial Neues Advertorial Neues Advertorial Neues Advertorial Neues Advertorial
mehr erfahren

Aber auch einige Coverversionen teils bekannter, teils unbekannter Interpreten aus dem Blues- und Rockgenre ließen aufhorchen. Vor allem Keith-Jarrett-Fan, Pianist Bad Neil, war es, der immer wieder jazzige Töne durchhören ließ. Die Band setzte sich zusammen aus Vocals, Percussion, Guitars, Piano, Bass und Drums. Am kommenden Freitag, unternimmt Richie Necker mit seinem Trio „I CantAutori“ unter dem Motto “Un viaggio in Italia” eine poetische Reise in das italienische Herz. Beginn ist 19 Uhr. Der Eintritt ist wieder frei.

#1 beispiel in-article