Tiefgründiger, vielschichtiger Blues, dazu die lockere und sympathische Moderation in einem amerikano-oberpfälzisch-eingefärbten Deutsch. Die Besucher des Konzerts der Al Jones Blues Band auf der Naturbühne Schönberg in Grafenwöhr fühlten sich bestens unterhalten. „Ich habe 17 Jahre in Weiden gewohnt“, verriet Jones gleich zu Beginn.

Auch sprachlich ließ er sich seinen beiden Wurzeln, der Oberpfalz und die seines amerikanischen Vaters, zuordnen. Mit seiner charakteristischen leicht rauen, und doch samtigen Stimme präsentierte der Sänger und Gitarrist mit seiner Band etliche Eigenkompositionen. Mit „I need you so bad“ oder „Going Home“ bediente er sich der Stücke anderer Künstler. Meisterhaft begleiteten ihn Thilo Keitmeier am Saxofon und Johann Flieger an der Bluesharp.

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„Eine Reise, des sich stetig wandelnden Blues“

Sie spielten sich die Themen der Songs gegenseitig zu, nahmen sie wieder auf und ergänzten sich. Als Base sorgten der Drummer Tommy Eberhard und Sebastian Kühn am Bass für die nötige Erdung, während die Finger von Al Jones nur so über die Gitarrensaiten flogen. Immer wieder ließen die Solopassagen der einzelnen Instrumente aufhorchen.

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Jones nahm sein Publikum mit auf eine Reise des sich stetig wandelnden Blues. Mal funky, mal swingig oder fast schon meditativ. Mit diesem besonderen Mix traf die Al Jones Blues Band genau den Nerv des Publikums, sodass es die Künstler erst nach einigen Zugaben von der Bühne ließ.