Am Gedenkstein in Gmünd dachte man an die unermesslichen Opfer, die dem Terror des Nationalsozialismus, des Rassismus und der Verfolgung auf unerbittliche Weise gefordert hat sowie an deren Hinterbliebenen. „Es geht auch um die Sehnsucht nach Frieden, Freiheit Menschenrecht und Versöhnung“, sagte der Gmünder Stadtrat Jürgen Wegmann, der den Grafenwöhrer Bürgermeister Edgar Knobloch entschuldigte, da sich dieser in Quarantäne befand.

„Wir können und dürfen nicht vergessen, wie viel Leid für die Welt – und auch für unser Volk – gerade von deutschen Böden ausgegangen ist. Die schändlichsten Kapitel unserer eigenen Geschichte müssen uns Mahnung und Verpflichtung sein, überall auf der Welt für den Frieden einzutreten“, betonte Wegmann.

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Nicht wegsehen bei Hass und Gewalt

Der Stadtrat rief dazu auf, nicht wegzusehen, wenn sich Hass, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit breitmachen und gegen die Tendenzen der Intoleranz einzutreten. Für die Opfer der Kriege sowie der Soldaten der Bundeswehr, die in Auslandseinsätzen ihr Leben verloren haben, legten Wegmann im Namen der Stadt und Herbert Dobmann für die Feuerwehr Gmünd einen Kranz nieder.

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„Wir gedenken allen verstorbenen Feuerwehr-Mitgliedern“, sagte der langjährige ehemalige Vorsitzende und Ehrenmitglied der Feuerwehr Herbert Dobmann, der den FFW-Vorsitzenden Tobias Schatz vertrat, der krankheitsbedingt verhindert war. Dobmann bedankte sich bei Stadtpfarrer Daniel Fenk, der zuvor den Gottesdienst zelebrierte und für die Opfer betete, den Fahnenabordnungen der Feuerwehr, des TSV Gmünd und der Soldaten- und Reservistenkameradschaft sowie der Stadtkapelle Grafenwöhr.