Mitterteich. Was macht inklusive Pädagogik aus? Wovon profitieren alle – auch Menschen mit Behinderungen, Geflüchtete oder Menschen mit sozialen Schwierigkeiten ? Dieser Frage gingen die Teilnehmer im Workshop „Inklusiv arbeiten in Kultur, Freizeit und Vereinen“ nach.

Beim ersten Baustein „Inklusive Konzepte und Theorien“ im November 2016 stieg die Gruppe mit dem allgemeinen Inklusionsverständnis ein und setzte sich mit der eigenen Haltung, den eigenen Vorurteilen und strukturellen Grenzen in Gesellschaft und Einrichtungen auseinander.

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Beim zweiten Baustein „Inklusive Pädagogik“ dieses Wochenende stellte Sonder- und Inklusionspädagoge Thomas Fertig aus Berlin vor, welche inklusiven Methoden in der Praxis gut umsetzbar und wichtig sind. Dazu gehören Selbstverständlichkeiten wie individuelle Förderung, Methodenvielfalt und ganzheitliches Lernen und Beteiligung. Die Auseinandersetzung mit Gegebenheiten in den Einrichtungen wie Barrierefreiheit, Orientierung an den Fähigkeiten und Stärken und ein Integrationskonzept findet seit mehreren Jahren immer bewusster statt. Auch Tutorien, Peer-Learning und Netzwerke setzen sich immer mehr durch, auch wenn Sie noch keine Selbstverständlichkeit sind.

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Mithilfe von Filmbeiträgen aus den Bereichen Wohnen und Schule konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kritisch die praktische Umsetzung der Methoden sehen und diskutieren. Auch im Bereich Inklusion gibt es inzwischen gute Leitlinien – wie zum Beispiel einen Index für Kommunen, Schulen oder Kindertagesstätten.

Nächste Bausteine ab März

Der nächste Baustein „Frei von Barrieren“ findet am 6. März von 15 bis 19 Uhr in der Barrierefreien Musterwohnung in Tirschenreuth und am 07. März von 15 bis 19 Uhr in der Lebenshilfe in Mitterteich statt. Die Anmeldung ist beim Netzwerk Inklusion Landkreis Tirschenreuth unter www.inklusion-tirschenreuth.de oder telefonisch unter 09633/400325 möglich. Die Teilnahme ist dank der Förderung durch Aktion Mensch kostenfrei.