Jeden Samstag veranstaltet eine Gruppe von Aktivistinnen und Aktivisten das kleine Festival. Ursprünglich aus der Idee entstanden, den Platz für Querdenken-Proteste zu blockieren, ist es jetzt zu einem kleinen Treffpunkt für Kreative geworden.
Diesmal stand das Festival unter dem Motto „Jahrmarkt des Lebens“. Dort gab es etwa Maskenschminken oder eine Zirkusnummer mit einem Plüschtiger. Ein rosa Hase machte Faxen und eine Teilnehmerin zeigte ihre Künste als „Schlangenfrau“.
Auch Dosenwerfen stand auf dem Programm. Auf den Dosen standen Privilegien wie „Beruf“, „Herkunft“ oder „Geschlecht“, den die Teilnehmenden quasi umstürzen konnten. Etwa 35 Personen machten bei der Veranstaltung mit.
Auch am Samstag, 19. Februar, von 14.30 Uhr bis 16 Uhr gibt es wieder ein neues Programm. Geplant ist eine Gedenkveranstaltung zum rechtsextremen Anschlag von Hanau am 19. Februar 2020, bei dem neun Hanauer Bürger mit Migrationshintergrund ermordet wurden. Die Gruppe aus Weiden hat sich dazu überregional vernetzt und will unter dem Motto #saytheirnames den Opfern gedenken.

