Das führte dazu, dass In den verschiedenen Ortsbereichen und Fluren immer wieder Ausbesserungen der Wege, meist durch Aufschotterungen, vorgenommen wurden. Der Straßenunterhalt bezog sich auch auf das Zurückschneiden von Gebüsch und Ästen an den Straßenrändern und vieles mehr. Der Wirtschaftsweg zur Waldabteilung “Flosser Forst“ hatte es den Landwirten von Floß und vor allem denen aus den Ortsteilen Haupertsreuth und Kühbach besonders angetan.

Die Flosser Jagdgenossenschaft unter Jagdvorsteher Walter Pröls, selbst aktiver Landwirt und Benützer der Wirtschaftswege, zeigte sich den Problemen stets aufgeschlossen, doch es fehlte am Geld. Immerhin wurden für die Instandsetzung des Forstweges zuletzt Kosten in Höhe von über 20 000 Euro aufgeworfen. Dass diese die Jagdgenossenschaft nicht alleine stemmen kann, war jedem Jagdgenossen klar. Deshalb war an eine „kleinere Lösung“ der Straßenunterhaltung gedacht.

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Notwendige Instandsetzung

Festzuhalten bleibt, dass in den letzten 60 Jahren die Flosser Jagdgenossenschaft den jährlichen Jagdpachtpreis nie ausbezahlte, das Geld vielmehr Jahr für Jahr der Rücklage für den Straßenunterhalt zugeführte und verwendete. Ganz im Gegensatz zu den Jagdgenossenschaften der früheren Flosser Landgemeinden, die den Jagdpachtpreis grundsätzlich an die Jagdgenossen auszahlen. Grundeigentümer und Träger der Straßenbaulast für die Wirtschafts- und Waldwege ist der Markt Floß.

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Was lag näher, als mit dem Markt über eine notwendige Instandsetzung der Wirtschaftswege zum „Flosser Forst,“ „Am Buch“ und bei Würnreuth (alte Straße) mit einer Gesamtlänge von rund zwei Kilometern zu verhandeln. Und das ist geschehen. Das Verhandlungsergebnis war sowohl für die Jagdgenossenschaft als auch für den Markt akzeptabel. Immerhin übernimmt der Markt nach einem Grundsatzbeschluss des Marktgemeinderates bis zu 25 Prozent der anfallenden Ausbaukosten.

Hoher Kostenaufwand

Die Wegbaumaßnahmen wurden in diesem Jahr in Angriff genommen. Damit hat der Jagdvorstand Wort gehalten. Während der Buchweg und der alte Weg nach Würnreuth bereits fertiggestellt wurden, bedarf die Zuwegung zum Flosser Forst eventuell noch einer Abwalzung des aufgetragenen Schotters. Vor Ort hatten sich für den Markt, Bürgermeister Robert Lindner und für die Jagdgenossenschaft Jagdvorsteher Walter Pröls mit den Mitgliedern Bernhard Hofmann, Hermann Weiherer und Schriftführer Fred Lehner von der Vorstandschaft eingefunden.

Sie sprachen ihre Befriedigung über den Arbeitsablauf der Wegeunterhaltung aus und hielten fest, dass damit eines der großen Probleme für Kommune und Genossenschaft ihre Erledigung findet. Immerhin betrug der Kostenaufwand über 10 000 Euro. Die Schotterlieferung wurde der Firma Keil aus Schammesrieth in Auftrag gegeben, während die Firma Christian Riedl aus Konradsreuth die anfallenden Baggerarbeiten durchführte. Selbst die Anlieger beteiligten sich mit einer Eigenleistung von bis zu 800 Euro. Einmal mehr hieß es unter den Beteiligten: „In der Gemeinsamkeit liegt die Stärke“