Dabei bezieht er sich auf die im Oktober dieses Jahres gestartete Umfrage an die Flossenbürger Gemeindeglieder ab 16 Jahren und das Ergebnis der Rückmeldungen. Von den etwa 300 angeschriebenen Personen haben sich 50 zurückgemeldet. Das sind 15 Prozent. Als nicht schlecht bezeichnet der Pfarrer das Ergebnis, wenn man das mit der Zahl der Wählerinnen und Wähler bei der letzten Kirchenvorstandswahl vergleicht.

Ganz im Vordergrund stand der Wunsch, auch künftig als Kirchengemeinde selbständig zu bleiben und geeignete Gemeindeglieder anzusprechen, sie zu bitten, für einen Sitz im Kirchenvorstand zu kandidieren. Eine ganze Liste von Namen ist dabei zusammengekommen. Der künftige Vertrauensausschuss, der die Wahl im nächsten Jahr vorbereitet, wird darauf zurückkommen, versichert der Pfarrer.

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Gedanken über die Zukunft der Kirchengemeinde

Viele Befragte wünschen sich damit auch eine engere Zusammenarbeit der beiden Kirchenvorstände Flossenbürg und Floß. Und selbst einige von den Rückmeldungen haben sich dafür ausgesprochen, die Selbständigkeit als Kirchengemeinde aufzugeben, einen gemeinsamen Kirchenvorstand zu bilden oder zumindest die Kooperation zu verstärken.

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Pfarrer Römischer spricht die nächsten Schritte an: „Wir suchen zwei bis drei Leute, die sich zunächst als Kirchenvorsteher berufen lassen, um gemeinsam mit Vertrauensmann Markus Pentner im Alltagsgeschäft eines Kirchenvorstandes die notwendigen Entscheidungen zu treffen. Dann wird sich auf den Weg gemacht, weitere Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl im Jahre 2024 zu finden“.

Er dankte all jenen, die sich Gedanken gemacht haben, ihre Wünsche, Befürchtungen, Pläne und Hoffnungen mit Blick auf die Zukunft der Kirchengemeinde vor Ort bekundeten. Und dann gibt Pfarrer Römischer ein offenes Bekenntnis ab: „Es ist mir eine Freude, bei Ihnen und mit Ihnen als Pfarrer zu arbeiten. Bei allem notwendigen Nachdenken über sich ändernde Strukturen und Verhältnisse vergessen wir nicht, dass unsere Zukunft in Gottes Treue beschlossen liegt. Ihm sei Ehre in Ewigkeit.“