Grafenwöhr. Conny Spitaler und Claudia Wolf von der SPD besuchen das Seniorenwohnheim in Gmünd und bringen Geschenke mit. Heimleiterin Martina Günther informiert über die Situation und teilt eine Hoffnung mit ihnen.
Von Stefan Neidl
„Leider erfordert der Besuch aktuell einige Anpassungen“, erklärt Senioren-Heimleiterin Martina Günther den beiden Damen von der SPD. Damit spielte sie auf den von Ministerpräsidenten Markus Söder ausgerufenen Katastrophenfall in Bayern an. Conny Spitaler und Claudia Wolf statteten dem Seniorenheim in Gmünd einen Weihnachtsbesuch ab und erkundigten sich nach dem Wohlbefinden von Mitarbeitern und Bewohnern.
Günther informierte über die Verteilung der FFP 2-Masken durch Gesundheitsminister Jens Spahn, den um das zigfache gestiegenen Preisen für Handschuhe und die neuen Bedingungen für einen Einlass in den Wohnbereich. Darum durften die beiden Parteivertreterinnen auch nur in den Türbereich, um ein mögliches Ansteckungsrisiko zu minimieren.
Streng für das Wohl von Mitarbeitern und Bewohnern
Für die 68 Bewohner und die Mitarbeiter hatten sie auch vorzeitige Weihnachtsgeschenke dabei: Hygieneprodukte für die Senioren und Schokolade für die Angestellten sollen den Tag erleichtern.
Stadträtin Spitaler wollte wissen, was die Politik denn tun könne, um die Situation zu verbessern. „Das Virus verschwinden lassen“, war Günthers nicht ganz ernst gemeinte Antwort. Die Hoffnung, dass dieser Fall bald eintritt, teilten alle drei Frauen. Günther verwies noch einmal auf die harten Einlassauflagen: „Wir sind streng hier – aber mir geht es um das Wohl meiner Bewohner und Mitarbeiter.“

