Weiden. Eva Ehmann gelang es auf sehr interessante und kurzweilige Weise den sehr zahlreichen Teilnehmern Weiden bei einer kriminalistischen Führung aus einer ganz anderen Sicht zu zeigen.
Von Dagmar Nachtigall
Auf Einladung des CSU Ortsverbandes Weiden Ost und des Kreisverbandes der Christlich Sozialen Arbeitnehmerunion (CSA) wurde das Motto des CSU-Sommerprogrammes „Gemeinsam sind wir Weiden“ greifbar, denn viele Mitglieder nutzten dieses Angebot, um ihre Stadt einmal von einer anderen Seite kennenzulernen.
Weidens Schattenseiten
Der Stadtrat und Ortsvorsitzende Hans Forster begrüßte besonders die Stadträte Heiner Vierling, Karlheinz Beer und die Landtagslistenkandidatin und CSA Kreisvorsitzende Dagmar Nachtigall. Diese dankte Forster für diese tolle Idee das „kriminelle Weiden“ live zu erleben. So besuchten die Teilnehmer die Orte in Weiden, an denen zum Beispiel Klankermeier um’s Leben kam, die Frauen von Niedermeier ermordet wurden oder im Mittelalter Hinrichtungen stattfanden.
Interessant fanden die Zuhörer auch, wie in sehr frühen Jahren mit Ehebrechern oder Dieben umgegangen wurde. „Die Strafe folgt auf dem Fuß“, erklärte Eva Ehmann. Denn Soldaten, die über die Stränge schlugen mussten sich zum Beispiel mit blanken Fußsohlen auf spitze Pfähle stellen. „Das vergisst man so schnell nicht!“, so die Expertin. „Eine eineinhalb-stündige Führung, die zu empfehlen ist“, lautete die einhellige Meinung. Im Anschluss diskutierten die Teilnehmer noch lange im Bräuwirt über die gewonnenen Eindrücke.
Fotos: Dagmar Nachtigall

