Aber bereits im Vorfeld wusste man, dass beim erfolgreich geführten Verein noch immer eine Situation vorherrscht, in der sich nicht viele Sportvereine in der Region befinden. Hinsichtlich der Mitgliederzahlen konnte sogar ein Zuwachs von plus 67 verzeichnet werden, was einen aktuellen Mitgliederstand von 1300 bedeutet.
Vor den Ausführungen des Vorsitzenden wurde namentlich der verstorbenen Mitglieder der letzten beiden Jahre gedacht. Rauch ging in seinem Bericht auf die verschiedenen Aktivitäten im Verein ein. Nach einer eher ruhigeren Zeit, die die DJK aber gut überstanden hatte, war wieder richtig viel geboten. Besondere Highlights bildeten hierbei Veranstaltungen wie Basketball Finalturniere oder gesellige Festabende.
Sehr erfreut zeigte sich der Vorsitzende über den Betrieb der vereinseigenen App, die Mitglieder und Interessierte mit den aktuellen Informationen aus dem Vereinsleben informiert. Auch erfreulich: Die DJK hat einen „Vereinsshop“, über den die Mitglieder sich mit Bekleidung für Sport und Freizeit im Vereinsdesign ausstatten können. Ein Beitrag zum gesellschaftlichen Leben leistet die DJK durch die Öffnung des Sportheims am Sonntag zum Frühschoppen. Dies sei sicher nicht der oberste Vereinszweck, stelle aber gerade für die passiven Mitglieder und die Bevölkerung eine Möglichkeit dar, eine Tradition in Pressath zu erhalten.
Dank sprach Rauch auch anderen Vereinen und Institutionen für die gute Zusammenarbeit aus. Speziell nannte er hier den Burschenverein, mit dem man sich bei Veranstaltungen gegenseitig unterstützt.
Vorstandsgremium entlastet
Der erste Vorsitzende war es auch, der die Berichte der Abteilungsleiter zusammengefasst wiedergab. Ihm folgte Kassier Andreas Reindl mit dem Kassenbericht. Verständlich und anschaulich stellte Reindl die Finanzen des Vereins vor und ging dabei auf die verschiedenen Bereiche und Positionen ein. Zusammengefasst stehe der Verein auf einer mehr als soliden Basis. Dies bestätigten ihm auch die Kassenprüfer Christa Eichermüller und Manfred Graser. Graser präsentierte das Prüfungsprotokoll, das keinerlei Beanstandungen enthielt und bescheinigte dem Kassier sowie des Vorstandsgremiums eine tadellose Arbeit. Die Entlastung folgte.
Die Grußworte der Stadt Pressath überbrachte der Zweite Bürgermeister Max Schwärzer. Er lobte in seinen Worten die Arbeit der DJK sowie deren Verdienste auch den Namen der Stadt weit über die Stadtgrenzen hinauszutragen. Speziell nannte er dabei den Basketballsport sowie den Triathlon, aber auch die Bekanntheit der Skiabteilung. Schwärzer übernahm im Anschluss auf Vorschlag des Vorsitzenden die Leitung des Wahlausschusses für die Neuwahlen. Diesen vervollständigten die beiden Ehrenvorsitzenden Josef Schäffler und Eugen Schmidt.
Zahlreiche neue Personalien
Die Wichtigste personelle Veränderung wurde auf den Positionen des Ersten und Zweiten Vorsitzenden vollzogen. Siegfried Rauch legte sein Amt nach zwölf Jahren als Erster Vorsitzender nieder. Ihm folgt nun Roman Kastl, der bisher Rauchs Stellvertreter war. Den Posten des Zweiten Vorsitzenden übernimmt Sandro Götz, dritter Vorsitzender bleibt Stefan Murr. Schriftführerin Stefanie Sattler sowie Kassier Andreas Reindl wurden, wie die drei Vorsitzenden, ohne Gegenstimme im Amt bestätigt. Als Beisitzer im Vereinsausschuss werden in den nächsten beiden Jahren Edith Keilwerth, Josef Hausner und Stefan Knöfel weiterhin tätig sein. Neu wurden Ralph Neubauer und Roland Hermann gewählt.
Bei den Abteilungsleitern gab es lediglich in der Triathlon-Abteilung einen Wechsel. Hier folgt Klaus Ginglseder auf Michael Waldmann, der nach 16 Jahren im Amt diese Aufgabe niederlegte. Bei den „besonders beauftragten Mitgliedern“ gab es zwei Veränderungen. Hier folgt Hans-Jürgen Sattler als Unterkassier auf Erwin Kirchberger. Michael Waldmann übernimmt die Aufgabe des Pressewarts von Roman Kastl. Bei den Kassenprüfern wird künftig Susanne Schiml die Aufgabe von Christa Eichermüller übernehmen.
„Sigi hat in seiner Amtszeit nichts dem Zufall überlassen“
Nach den Wahlen übernahm der neue Vorsitzende Roman Kastl. Dieser stellte fest, dass es in der Vereinsgeschichte seit dem Gründungsjahr 1955 erst vier Vorsitzende vor ihm gab, was eine deutliche Sprache für den Verein spricht. Seit 2007 war er als Beisitzer tätig, die letzten 14 Jahre übte er das Amt des zweiten Vorsitzenden aus. Kastl dankte dem scheidenden Vorsitzenden für sein unermüdliches Wirken im Verein und für die einzigartige Zusammenarbeit. „Sigi hat in seiner Amtszeit nichts dem Zufall überlassen, er hatte nicht nur einen Plan B bereit, er hatte sogar immer einen Plan C in petto“ so Kastl. Rauch war vor seiner Tätigkeit als Vorsitzender bereits zehn Jahre als Schriftführer tätig.
Anerkennung für großartiges Engagement
Der Antrittsrede folgte eine erfreuliche erste Amtshandlung. Kastl durfte nach Zustimmung der Mitgliederversammlung Siegfried Rauch als Ehrenvorsitzenden, sowie Evi Rauch, Werner Matz und Karlheinz Keilwerth für ihre Verdienste zu Ehrenmitgliedern ernennen. Ihnen allen habe der Verein sehr viel zu verdanken und dies sei eine Anerkennung für deren großartiges Engagement.

