Andreasstollen und weiße Ziege

Start war das Dorfzentrum von Woppenrieth und man marschierte Richtung zur ehemaligen Woppenriether Schmirgelgrube, wo man um 1800 Schmirgel abgebaut hat. Franz-Josef Beimler erzählte vom Bergwerk und Schmirgelabbau, erklärte, dass ein unterirdischer „Andreasstollen“ Richtung Goldbrunn gegangen sei. Man vermutet eine immer noch vorhandene unterirdische Schmirgelbahn, die auch schon vor längerer Zeit in kleinen Bereichen durch sichtbare Löcher eingefallen sei. Der „Schmirgelfachmann“ erzählte von der kleinen Lok, die dort noch versteckt sein müsse und von einer geheimnisvollen weißen Ziege.

Waldwegebau und Kreuzstaa

Sehr anschaulich erklärte Beimler auch den Waldwegebau im Woppenriether Wald. Vorsitzender Thomas Schwab erklärte den „Kreuzstaa“ ein mittelalterliches Steinkreuz an der Ostseite des Hummerbergs bei Spielberg.

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Schinderei im Wald bei Wampenhof

Besonders die jüngeren Feurwehrler spitzten die Ohren als Schwab von der Abeckerei – „Schinderei“ (verendetes Vieh wurde dort teilweise verwertet) den Schumännern erzählte, die dort im Wald bei Wampenhof im 19. Jahrhundert gelebt hatten. Es sollen dort sechs bis sieben Holzhäuser gestanden haben und 35 bis 40 Menschen dort gelebt haben. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden die Schumänner immer mehr verdächtigt, an Einbrüchen in der ganzen Gegend beteiligt gewesen zu sein. Es wird auch erzählt, dass die Gendarmeriestation wegen den Schumännern nach Waldthurn kam. Ein Bankeinbruch in Amberg und Diebstähle in den umliegenden Dörfern gaben den Anstoß, das mutmaßlich Räubernest auszuheben. Wegen ihrer kriminellen Machenschaft wurden sie auf „freiwillige Art“ von den Spielbergern vertrieben.

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Anschließend ging die Feuerwehr – Geschichtswanderung zum Spielberg Dorfhaisl, wo man einen gemütlichen Sonntagnachmittag mit Kaffee und Kuchen ausklingen ließ.