Davon ist in Pressath aber keine Rede: Zwar habe es im zurückliegenden Vereinsjahr außer fünf Sterbefällen auch sechs Austritte gegeben, doch seien im Gegenzug fünf Mitglieder neu aufgenommen worden, berichtete Albert Ficker. Bei der Hauptversammlung kam mit Beate Pichlmeier aus Pressath noch eine weitere neue Wanderfreundin hinzu. Nicht so umfangreich wie in der Zeit vor Corona fiel freilich das Aktivitätenpensum aus, doch organisierte der Verein laut Albert Ficker seit Ostern 2022 immerhin den Emmausgang nach Riggau, eine Truppenübungsplatzrundfahrt im August und eine Weihnachtsfeier.

Auch E-Biketouren in Programm

Auch das Wanderheim öffne wieder in vertrauter Regelmäßigkeit. Damit dies so bleibe, brauche es aber ehrenamtliche Mitarbeiter für die Bewirtung: „Seit Corona ist es spürbar schwieriger geworden, Helfer zu finden.“ Weil der Altersdurchschnitt der Mitglieder steige, lade der Verein jetzt auch zu Wanderungen per E-Bike ein.

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Einen mehrtägigen Vereinsausflug nach Kroatien habe man zum dritten Mal in Folge absagen müssen: „Zweimal lag es an der Pandemie, nun beim dritten Mal an zu geringer Beteiligung.“ Da ein solches Fiasko nach monatelanger Vorbereitung frustrierend sei, werde Ficker diesen Aufwand nicht nochmals auf sich nehmen: „Sollte jemand Lust verspüren, eine solche Fahrt zu organisieren, kann er sich aber gern melden.“ Einen Tagesausflug werde es aber am 8. Juni geben, Ziel sei das Sägewerk Schwarzmühle in Südthüringen.

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„Mitglieder werden nicht jünger“

Den Bierausschank beim Bürgerfest habe der Wanderverein im letzten Jahr nicht wieder übernommen: „Die aktiven Mitglieder sind nicht jünger geworden, und da fallen solche Arbeiten zusehends schwer. Aber der Burschenverein hat diese Aufgabe gut gestemmt.“ Der Pressather Volkswandertag sei im Vorjahr umständehalber ausgefallen, und auch für dieses Jahr habe man noch auf eine Wiederbelebung dieser Tradition verzichtet.

Der von den Wanderfreunden betreute und vom Deutschen Volkssportverband anerkannte „permanente Wanderweg“ werde aber für das Internationale Volkssportabzeichen gewertet und könne insoweit eine Volkswandertagsteilnahme ersetzen. Startkarten seien bei der Tankstelle Hautmann erhältlich, die Nutzer seien über den Internationalen Volkssportverband versichert. Für 2025 plane der Verein ein internes Fest zum 50. Gründungstag.

Keine Änderungen an der Vereinsspitze

Den Vereinigten Sparkassen dankte Vorsitzender Albert Ficker für eine 500-Euro-Vereinsspende. Die Wünsche der Stadt für eine weiterhin erfolgreiche Arbeit überbrachte Stadtrat Christian Mörtl: „Es ist schön, dass es die Vereine gibt.“ Keine Veränderungen brachte die Neuwahl des Leitungsteams, an dessen Spitze weiterhin die Vorsitzenden Albert Ficker und Anton Haberl, die Schatzmeister Heidi und Ralf Schupfner, Schriftführer Franz Pecher sowie die Wanderwarte Herbert Kormann und Heiko Bräunlich stehen.

Neue Ehrenmitglieder

Zu neuen Ehrenmitgliedern ernannte die Versammlung Andreas Anger, Adolf Ficker, Elisabeth Ficker und Herbert Kormann, wobei Schriftführer Franz Pecher deren Mitarbeit bei der Modernisierung des Wanderheims und bei etlichen anderen Vereinsaktivitäten lobte und auf „insgesamt 181 Mitgliedsjahre“ verwies. Geehrt wurden Katharina Hartmann und Karl Rupprecht für je 40 sowie Regina Berger für zehn Jahre Mitgliedschaft.