Weiden. Ein Weidener hat gestern einen Unfall mit einem Leihwagen gebaut. Danach behauptete er, dass der VW Beetle komisch geruckelt hätte. Der junge Fahrer wurde erst am Montag von der Polizei aufgehalten. 

Ein angeblicher technischer Defekt an einem Leihwagen soll gestern um 09.15 Uhr zu einem Verkehrsunfall geführt haben. Ein junger Mann (24) aus Weiden befuhr mit dem VW Beetle einer Weidener Leihwagenfirma die Christian-Seltmann-Straße stadtauswärts und wollte nach links in die Sintzelstraße abbiegen. Wegen des Gegenverkehrs musste er auf der ansteigenden Vorfahrtsstraße anhalten.

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Als kurz darauf ein Fahrer (53) aus Weiden mit seinem Mazda 5 stadteinwärts gefahren kam, hätte der VW Beetle nach Angaben des 24-Jährigen plötzlich zu „ruckeln“ begonnen. Der Unfallverursacher führte dies auf einen vermeintlichen Defekt an der Kupplung zurück. Bei der Unfallaufnahme konnten vom Sachbearbeiter keinerlei Auffälligkeiten an dem Auto festgestellt werden.

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Umso auffälliger ist jedoch, dass der Unfallverursacher erst am vergangenen Montag mit ganz anderen „Problemen“ zu kämpfen hatte. Dabei war er mit dem 1er BMW seiner Freundin von einer Zivilstreife angehalten und kontrolliert worden. Weil ein Drogentest positiv verlaufen war, musste er den BMW seiner Freundin stehen lassen und die Fahrzeugschlüssel abgeben.

Vor diesem Hintergrund erscheint das angebliche Kupplungsproblem sicherlich in einem ganz anderen Licht. Bei dem aktuellen Verkehrsunfall war der VW Beetle mit der linken Frontseite an der gesamten linken Längsseite des Mazda entlanggeschrammt. Dabei entstand ein Schaden von 3.000 Euro.