Die 43-Jährige aus Erbendorf betreibt dort eine Praxis für Ernährungsberatung und -Therapie sowie betriebliches Gesundheitsmanagement. Sie zeigte den Vorteil regionaler Lebensmittel auf, die sich durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und
sekundären Pflanzenstoffen auszeichnen.
Die regionalen Lebensmittel senken das LDL-Cholesterin, das Diabetes-Risiko und den Blutdruck. Sekundäre Pflanzenstoffe erweitern und entspannen die Gefäße. Durch ihre
entzündungshemmende Wirkung helfen sie bei Rheuma, multipler Sklerose und Gicht.
Auch gut: Haferflocken und Rapsöl
Kartoffeln seien die eiweißreichste Beilage, die die Region zu bieten habe, optimaler Kaliumlieferant, Vitamin-C-Booster und Darmbakteriumfutter. Außerdem liege ihr Vorteil darin, dass sie vielseitig und günstig seien. Haferflocken und Kleie zeichnen sich durch den Gehalt an Magnesium, Vitamin K und Zink aus. Rapsöl sei gegenüber Sonnenblumenöl
zu bevorzugen. Letzteres habe ein ungünstiges Omega-3- zu Omega-6-Verhältnis.
Die Fachfrau sprach auch noch die Lebensmittel Hirse wegen des hohen Eisen-Anteils und Walnüsse wegen ihrer ungesättigten Fettsäuren, Avocados, Lein- und Chiasamen an. Viele der Zuhörer brachten ihre eigenen Erfahrungen ein. Abschießend durften alle Gäste
leckere und gesunde Kostproben zu sich nehmen.
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