Der jährliche Tagesausflug der Ver.di-Senioren führte die Teilnehmer in die Weinstadt Iphofen. Iphofen, bekannt für seine Weinproduktion, bot den Senioren jedoch weit mehr als nur eine traditionelle Weinprobe. Der Tag wurde zu einer umfassenden Entdeckungsreise durch die jahrhundertealte Geschichte der Stadt.

Ein Tag in Iphofen – Mehr als Wein

Mit einem Gläschen Sekt wurden die Ver.di-Senioren in das Programm eingeführt. Frau Hartzung von der Tourismusleitung eröffnete die Exkursion mit einer kurzen Einführung. Schnell wurde klar, dass Iphofen nicht nur für seinen Wein berühmt ist, sondern auch seine beachtliche Geschichte eine bedeutende Rolle spielt. Besonders interessant für die Gruppe war die Information, dass die Religionszugehörigkeit der Stadtbevölkerung im Mittelalter vom jeweiligen Herrscher bestimmt wurde, was zu einem Wechsel von evangelisch zu katholisch führte. Die Kirchen und ihre Bischöfe hatten demnach einen großen Einfluss in der Stadt.

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Nach der Stadterhebung im Jahr 1293 war Iphofen auch durch das Erheben von Zöllen und das Errichten einer Stadtmauer geprägt. Heutzutage sind Wein, Gips, und Holz die treibenden Wirtschaftsfaktoren der Stadt. Diese Elemente sind symbolisch im Stadtwappen vertreten, welches durch den Eisenhut die Wehrhaftigkeit der Stadt anzeigt. Beeindruckend war für die Senioren die Erzählung, wie Gesetzesverstöße im Mittelalter mit drastischen Strafen geahndet wurden.

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Lebendige Geschichte und kulinarische Genüsse

Reiseleiter Alfred Meier sorgte für eine besonders eindrucksvolle Demonstration, indem er in mittelalterliche Rüstung schlüpfte und die Art und Weise der Konfliktlösung in früheren Zeiten demonstrierte. Solche lebendigen Geschichtsstunden blieben sicherlich bei vielen in Erinnerung.

Der Ausflug wurde mit einer Weinprobe im Weingut Emmerich abgerundet. Hier standen nicht nur die verschiedenen Weine im Fokus, sondern auch die darauf abgestimmte Imbissauswahl. Die Ver.di Senioren waren vor allem von der Philosophie des Weingutes beeindruckt, die nicht auf schnelle Vermarktung, sondern auf lange Haltbarkeit der Weine ausgerichtet ist.