Weiden. Rund 100 Teilnehmer haben sich laut Veranstalter am ersten Ostermarsch in Weiden beteiligt. Das Ziel war der Protest gegen Waffenexporte, Kriegspolitik und Militärmanöver.
Vertreter verschiedener Gruppen und Institutionen hatten zum ersten Weidener Friedensmarsch aufgerufen, um „für eine friedliche Zukunft in einer solidarischen Welt“ zu demonstrieren. Gemeinsam marschierte die Gruppe vom Josef-Witt-Platz in die Innenstadt zum Rathausplatz, wo eine Kundgebung mit verschiedenen Reden stattfand.
Mit dem Friedensmarsch wollen die Veranstalter ein Zeichen setzen und erreichen, dass Steuern nicht für Aufrüstung, sondern für die Schaffung von Arbeitsplätzen, Schulen, Gesundheit und Pflege, Grundsicherung und gute Renten eingesetzt werden. Die Veranstalter der Demo wollen eine Politik, die Konflikte innerhalb und zwischen Staaten mit gewaltfreien und diplomatischen Mitteln löst. „Wir hoffen, dass sich die Tradition des Ostermarsches für den Frieden in Weiden etabliert“, so Ali Zant (Linke Weiden). „Die instabile Weltlage lässt uns keine Wahl als gegen Waffenexporte, Kriegspolitik und Militärmanöver zu protestieren“, sagt er weiter.

