Neustadt/WN. Trotz der widrigen Umstände und der anhaltenden Pandemie haben sich die Verantwortlichen des Vereins Neustädter Faschingszug e.V. um ihren Vorsitzenden Jürgen Trescher dafür entschieden, die jahrzehntelange Tradition des alljährlichen Saisonordens auch in diesem Jahr aufrecht zu erhalten.

Von Bernhard Knauer

Werbung
Advertorial mit Button
Neues Advertorial Neues Advertorial Neues Advertorial Neues Advertorial Neues Advertorial
mehr erfahren

Für seine aufwendigen und künstlerisch hochwertigen Orden ist der Neustädter Faschingsverein im Landesverband Niederbayern/Oberpfalz sehr bekannt. „Es möchte ihn jeder haben und jedes Jahr haben wir einen Hingucker, der auch ein sehr beliebtes Tauschobjekt bei allen Veranstaltungen ist,“ so Trescher.

#1 beispiel full

So ist dieses Mal ein etwas anderes Exemplar in geschliffenem Edelstahl und sehr geringer Stückzahl entstanden, was allerdings als absolute Rarität in die Geschichte des Vereins eingehen wird. Alles komplett in Marke Eigenbau!

Alles selbst gemacht

Das dieses Mal andere, als das gewohnte Design, wurde wie jedes Jahr von der stellvertretenden Zeremonienmeisterin Susanne Eck in Zusammenarbeit mit Zeremonienmeister Georg Kunz entworfen. Das Ganze war in diesem Jahr ein Teamprojekt, was in mühevoller Arbeit von einigen handwerklich geschickten Mitgliedern selbst entworfen, gefertigt, geschliffen und schließlich selbst montiert wurde. Natürlich alles unter Einhaltung jeglicher zu der Zeit geltenden Regeln.

Es zeigt das Wappentier, den schwarzen Kater, wie er auf einem Virus steht, was das Coronavirus darstellen soll und versucht es zu verdrängen. Die Verantwortlichen des Vereins hoffen indes sehr, dass ihm das gelingt und nächstes Jahr wieder eine „normale“ Saison stattfinden kann.

Orden kommt diesmal in den Briefkasten

Schwierigkeiten bereitete und bereitet pandemiebedingt natürlich die Verleihung der Orden. Normalerweise ist es ja üblich, dass er ausschließlich mit Küsschen vom Prinzenpaar verliehen wird. Aber auch hier hat der Faschingsverein seine Kreativität abermals unter Beweis gestellt.

Und so wurde den etwa 140 aktiven Mitgliedern der Orden gut verpackt an die Haustüre bzw. den Briefkasten geliefert. Das gleiche geschieht demnächst mit den Ehrensenatoren und Senatoren des Vereins, sowie den Bürgermeistern und Stadträten. Zum Verkauf ist dieser limitierte Orden allerdings nicht gedacht.

Planungen für kommende Saison laufen

Trescher bedankt sich bei allen, die zum Gelingen dieses Souvenirs mitgeholfen haben und betont außerdem, dass diese Art der Verleihung auf jeden Fall nicht der Standard bleiben wird und versichert, dass der Verein in den Startlöchern steht und die Planungen für die kommende Saison bereits auf Hochtouren laufen. So wurden erste Termine festgelegt und gebucht, sowie die ersten Bands verpflichtet.