Michldorf. Evelyn Maier lobte das Jubiläumsfest der Feuerwehr bei der Jahreshauptversammlung. Das „Superfest“ war der Höhepunkt der Wehr. Darüber hinaus diskutierten die Mitglieder der Feuerwehr den Kauf eines neuen Grundstücks und Änderungen in der Vereinssatzung. 

Von Sieglinde Schärtl 

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Vorsitzende Evelyn Maier lobte bei der Jahreshauptversammlung das Jubiläumjahr 2017. Die Helfer hätten Außergewöhnliches geleistet: Das Mammutprogramm brachte die Feuerwehrler noch mehr zusammen. Der Elan und der starke Zusammenhalt begeisterte die Vorsitzende. Neben dem eigenen großen Fest, besuchte die Wehr auch viele Feiern in der Region und beteiligte sich an kirchlichen Festen. „Schließlich haben wir eine neue Fahne und die soll nicht bloß im Schrank hängen“, so ihr Aufruf auf für 2018. Die Feuerwehr freut sich schon auf das Maibaum-Aufstellen, die Kirchweih am 6. Mai und das Johannisfeuer.

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Schriftführer Günter Ott resümierte das sehr aktive Vereinsjahr. Kommandant Harald Dirnberger berichtete von elf Einsätzen, bei denen 46 Aktive, davon elf Frauen, gefordert waren. Meist waren es technische Einsätze bei Verkehrsunfällen an der angrenzenden Bundesstraße 22 sowie ein Brand in Hochdorf – der war sogar am Tag nach dem Jubiläumsfest. Auch die umliegenden Feuerwehren unterstützten die Michldorfer tatkräftig.

Hoffnungen auf den Feuerwehr-Nachwuchs

Die Aktiven absolvierten Leistungsabzeichen, die Geräteprüfung wurde abgenommen und eine große Übung war beim Heilpädagogischen Zentrum angesetzt. Der Kommandant beförderte Barbara Kumpf, Julia Bayerl und Tamara Punzmann zum „FFW-Mann“. Außerdem dankte er dem neuen Jugendwart Marco Gruber und seinen Vize Michael Wittmann, dass sie im Oktober 2017 dieses Amt übernommen haben. Gruber sprach von vier männlichen und zwei weiblichen Feuerwehrlern, die erfolgreich die Bayerische Jugendspange absolvierten und den Wissentest bestanden haben. Er hofft auf weitere Neuzugänge.

Kassier Bernd Punzmann freute sich über ein Plus in der Vereinskasse – Kassenprüfer Herwig Maier und Michael Rothballer bescheinigten die korrekte Kassenführung.

Änderung der Vereinssatzung wird vertagt

Die Jahreshauptversammlung sah vor, die Vereinssatzung zu ändern, dass in Zukunft die Amtszeit der Vorstandschaft nicht mehr sechs Jahre beträgt. Der Wunsch vieler Mitglieder wäre die Zeitspanne auf vier Jahre zu verkürzen. Um das umzusetzen, fehlten bei der Jahreshauptversammlung aber fünf Mitglieder. Die Satzung schreibt vor, dass ein Viertel der Mitglieder anwesend sein muss. Die Lösung der Michldorfer: In vier Wochen wird bei einer außerordentlichen Versammlung darüber abgestimmt.

Bürgermeister Anton Kappl lobte die „top-ausgebildete Wehr“. Er lobte die Jugendlichen dafür, dass sie die zeitaufwändige MTA-Ausbildung machten und überreichte der Wehr eine 50-Euro-Spende für das Zweitfahrzeug. „Macht’s weiter so“, so auch der Appell des Ehrenkommandaten Franz Kindl.

Die Feuerwehr erwarb gemeinsam mit der Marktgemeinde Leuchtenberg ein Grundstück das an das Gerätehaus grenzt. Das war auch nötig: Denn sonst wäre die Feuerwehr beim Ausrücken zu sehr eingeengt. Die Gemeinde steuerte ein Drittel der Kosten bei, um den Kauf zu ermöglichen.