Unter dem Titel: „Die weibliche Seite der Sucht – Risiken, Konsumverhalten und Bedürfnisse in der Therapie“ beleuchtet Sandra Schmid, leitende Psychologin an der Johannesbad Fachklinik Furth im Wald, geschlechtsspezifische Unterschiede beim Thema Sucht.
Wie Suchtproblematiken sich in verschiedenen Lebensaltern zeigen können und welche intergenerationellen Aspekte der Sucht es zu beachten gilt, thematisiert Dr. med. Markus Wittmann (Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik & Psychotherapie am medbo Bezirksklinikum Wöllershof) in seinem Vortrag. Im Anschluss geht Diakon Karl Rühl (Geschäftsführer Diakonie Weiden) mit einem Selbsthilfeaktiven der Selbsthilfegruppe „Leben ohne Sucht“ in den Dialog.
Am Nachmittag finden Workshops mit den folgenden Titeln statt:
- Ich habe k-ein Problem! Mit Kreativität Süchte bewältigen und gesund leben am Beispiel einer Essstörung
- Heraus-Forderung für Betroffene und Helfer: Konsum von legalen und illegalen Substanzen rund um die Schwangerschaft
- Suchtprobleme bei Älteren – „und das in meinem Alter!“
- Entspannung als Ressource – einfache Übungen für den Alltag
Gefördert wird der Fachtag vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention und der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns, veranstaltet von SeKo Bayern e. V. in Kooperation mit der Bayerischen Akademie für Sucht und Gesundheit, der Koordinierungsstelle der bayerischen Suchthilfe und der Selbsthilfekontaktstelle Nordoberpfalz (SEKO NOPf.).
Anmeldungen sind noch bis zum 31. Mai auf der Homepage möglich. Die Kosten betragen 30 €. Für Menschen mit Handicap, Schüler, Studierende, Auszubildende und Rentner mit entsprechendem Nachweis ist ein reduzierter Beitrag in Höhe von 15 € möglich.

