Mächtig steht er da, der Maibaum der Krumme-Äcker-Siedler. Die Aufstellaktion war die siebte, die Oberbürgermeister Jens Meyer an diesem langen Wochenende besuchte. „Es ist wirklich sensationell, welch großartiges ehrenamtliches Engagement wir in dieser unserer Stadt haben.“ Die Bürgerinnen und Bürger würden sich nicht zu Hause einigeln. „Sie sind für andere da, organisieren Feste. Sie halten die Tradition, das Brauchtum und die Kulturgüter dieser Stadt hoch.“ Das verdiene Respekt.
Schade, dass es regnet
Dass er aus Termingründen das eigentliche Hochhieven mit Muskelkraft knapp verpasst habe, sei seit vielen Jahren das erste Mal. „Das lag daran, dass ich gerade eben noch zur Saisonabschlussfeier beim EV Weiden war, die man sich sicherlich ein kleines bisschen anders gewünscht hätte.“ Schade, dass es gerade regne.
Buntes Miteinander im Wohngebiet
Siedlerchef Wolfgang Pausch lobte seine großartige Gemeinschaft über den Schellenkönig. „Wir stellen seit vielen Jahren immer gemeinsam den Maibaum auf.“ Dabei verwies er auf mehrere hundert Gäste. „Wir sind stolz auf die Zusammenarbeit mit unserem Kindergarten Lorenz Werthmann.“ Die Kinder nämlich seien es, die den Baumstamm mit ihren farbigen Handabdrücken schmückten. „Alles wunderbar bunt. So wünschen wir uns das: ein buntes Miteinander hier im Wohngebiet Krumme Äcker.“
Höhe mit Christbaum ausgeglichen
Wichtig war dem Vorsitzenden, dass der Baum seiner Siedler höher war als bisher. Um das zu ermöglichen, hat er extra im Einzelhandel einen Christbaum aus Plastik besorgt, der dem Maibaum die Krone aufsetzte. Gefeiert wurde in Beisein von Stadtpfarrer Gottfried Schubach.

