Wie SPD-Fraktionsvorsitzender Roland Richter mitteilt, hat sich das Baugebiet in der Schustermooslohe als beliebtes Wohngebiet erwiesen und sei deshalb bereits weitgehend bebaut. „Es grenzt im Südteil an Kleingärten an, die interessanterweise dieselben Zuschnitte und Größen aufweisen wie die danebenliegenden Baugrundstücke“, so der Stadtrat. Von seiten einiger Eigentümer der Gartengrundstücke bestehe Interesse daran, diese zu Wohnbauland weiterzuentwickeln.

Zwar soll die Verwaltung in der Vergangenheit kommuniziert haben, dass die Gesamtfortschreibung des Flächennutzungsplans dafür ein günstiger Zeitpunkt wäre, „die Gremien wurden hiervon aber nicht unterrichtet“, sagt Richter. „Die Erschließungseinrichtungen liegen vor bzw. in nächster Nähe. Eine Arrondierung bietet sich grundsätzlich an“, argumentiert der Fraktionssprecher.

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Die SPD-Stadtratsfraktion stellt daher den Antrag zu einem Bericht der Verwaltung, inwieweit Vorschläge von Grundstückseigentümern bestehen, um in den Randbereichen der Schustermooslohe Wohnbauland zu arrondieren, insbesondere bei den Kleingärten im Südteil: „Ist die Verwaltung selbst an Grundstückseigentümer herangetreten, um deren Interessen zu erkunden und eine Arrondierung anzustoßen? Wenn nein, warum nicht?“, will die Fraktion wissen.

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Die Verwaltung soll weitere Schritte vorstellen, um im Bereich der Schustermooslohe eine Arrondierung herbeizuführen. Das soll Thema beim nächsten Bau- und Planungsausschuss am 29. April 2021 werden.