Windischeschenbach. Die Stadtkapelle Windischeschenbach lud ihre Mitglieder zur Jahreshauptversammlung mit anschließender Weihnachtsfeier in den „Oberpfälzer Hof“ ein. Besonders erfreut zeigten sich die Verantwortlichen, dass einige Ehemalige und auch „altgediente“ Mitglieder der Einladung gefolgt waren.
Als Vertreter der Stadt konnte wie im vergangenen Jahr Bürgermeister Karlheinz Budnik begrüßt werden. Zunächst wurde mit einer Schweigeminute der verstorbenen Mitglieder Hubert Zeitler und Karl Höcht gedacht. Bei den anschließenden Berichten freute sich der erste Vorsitzende Karl Gaach über einen leichten Anstieg der Mitgliederzahlen auf derzeit 189. Auch musikalisch sei man sehr gut unterwegs.
Aus dem Bericht der Finanzchefin, Juliane Weber, ging hervor, dass der Verein sehr gut aufgestellt sei. Mit einem gesunden Polster ausgestattet, können die künftigen Investitionen in Angriff genommen werden. In naher Zukunft soll vor allem eine neue Tracht angeschafft werden. Erste Vorgespräche beziehungsweise Treffen mit der Schneiderin haben bereits stattgefunden.
Rückblick auf ein spannendes und erlebnisreiches Jahr
Absoluter Höhepunkt war in diesem Jahr einmal mehr das Traditionelle Pfingstfest. Der Vorsitzende dankte hierbei für die zahlreichen Kuchenspenden und vor allem auch den zahlreichen Helfern. Die Stadtkapelle besuchte im vergangenen Jahr verschiedene Feste anderer Vereine, wie etwa das Frühjahrskonzert der „Neuhauser Boum“ oder das Herbstkonzert der Jugendblaskapelle Parkstein. Desweiteren traten die Musiker in diesem Jahr wieder bei so einigen Anlässen, beispielsweise beim Maibaumaufstellen, Kirwaständchen, Martinszügen oder Weihnachtsmarkt kostenlos auf, um dadurch das kulturelle Leben in der Stadt zu bereichern.
Dirigent Norbert Zimmermann erklärte zufrieden, dass Ruhe und Harmonie unter den Musikern herrsche und die zahlreichen Auftritte problemlos gemeistert werden konnten. Als Highlights neben dem Musizieren nannte er unter anderem die Faschingsparty im Proberaum, den Vereinsausflug an den Königssee und nach Salzburg, sowie das Zeltlager auf der Schweinmühle. Sein ausdrücklicher Wunsch wäre mehr Nachwuchs für den Verein. Besondere Anerkennung zollte der musikalische Leiter der Saxophonistin Nadine List die das Silberne Leistungsabzeichen mit Bravour bestanden hat. Außerdem verdienten sich die drei Besten auf der Anwesenheitsliste ein Extra-Lob. Dies waren im vergangenen Jahr Claudia Gaach, welche auch für einen qualifizierten Nachwuchs-Unterricht verantwortlich zeichnete, Sophia Schieder und Karl Gaach.
Die Jahreshauptversammlung ging fließend in die Weihnachtsfeier über, die von Norbert Zimmermann und Claudia Gaach organisiert worden war. Die Jungmusiker spielten weihnachtliche Weisen und trugen Weihnachtsgeschichten vor. Danach klopfte es endlich an die Tür: Als der Heilige Nikolaus und sein Knecht Rupprecht eintraten, wurde es still in der Gaststube. Ehrfürchtig lauschten alle den Worten des Bischof Nikolaus, der so einiges zu berichten hatte, bevor es für alle Anwesenden Süßigkeiten gab. Danach wurden gemeinsam Bilder von den Aktivitäten des vergangenen Jahres betrachtet. Hierfür hatte der zweite Vorsitzende Stefan Meier eine Diashow vorbereitet. Der Abend klang mit einem guten Essen und in geselliger Runde aus.

