Das Spechtkreuz am Schafweg ist wohlbekannt. Wunderbar ist die Aussicht von der Bank über die Bahnhofsiedlung, der Blick fällt auf Gößenreuth, entfernt kann man sogar Pressath und am Horizont den Rauhen Kulm entdecken. „Es ist der Lieblingsplatz von vielen Grafenwöhrern“, stellt Bürgermeister Edgar Knobloch fest.

Das Kreuz gehörte bisher der Familie um Wilhelm Specht, daher auch der Name. Die Spechts sind eine „alteingesessene Familie“, die Wurzeln gehen über 300 Jahre in Grafenwöhr zurück, wie Knobloch betont. Zwei Bürgermeister hat die Familie schon gestellt, der Gasthof Specht war eines der ersten Lokale in der Stadt.

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Errichtet um 1900

Das Kreuz steht bereits seit etwa 1900. Der geschnitzte Jesus kam dazu, als der Großvater aus dem Ersten Weltkrieg heimkehrte. Es stammt aus Oberammergau, die Original-Jesu-Figur steht mittlerweile im Heimatmuseum. Auch Flurprozessionen laufen am Schafweg regelmäßig vorbei.

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Wilhelm Specht hat nun beschlossen, das Kreuz an die Stadt zu übergeben. Seine Kinder leben in München und können sich nicht darum kümmern, darum wird dies zukünftig die Stadt übernehmen. Knobloch sagt: „Wir haben da nicht lange überlegt.“ Die Übereignung ist auch schon notariell festgehalten worden. Damit ist sichergestellt, dass der Lieblingsplatz vieler Grafenwöhrer so schön bleibt wie er ist.