Für die Palliativstation am Klinikum Weiden gibt es Grund zur Freude. Eine großzügige Spende ermöglicht die Anschaffung eines besonderen Mobilisationsstuhls. Waltraud Koller-Girke und Bernhard Steghöfer, Vertreter des Fördervereins für Schwerkranke, überbrachten diese gute Nachricht persönlich. Der Stuhl, dessen Wert etwas mehr als 5.000 Euro beträgt, wurde vollständig durch das Palliativspendenkonto finanziert.
Ein Stuhl, der mehr als Bequemlichkeit bietet
Der neue Mobilisationsstuhl ist nicht nur besonders bequem, er verfügt auch über einen integrierten Haarwaschaufsatz. Diese Funktion mag auf den ersten Blick simpel erscheinen, bedeutet jedoch für Patienten, die aufgrund ihrer Immobilität nicht selbst in der Lage sind, ihre Haare zu waschen, eine enorme Verbesserung ihrer Lebensqualität. „Die durch den Stuhl ermöglichte zusätzliche Würde und Teilnahme am Leben ist nicht zu unterschätzen“, erläuterte die Chefärztin Dr. Stephanie Kuchlbauer den Zweck hinter der Spende.
Dr. Kuchlbauer und Waltraud Koller-Girke sprachen allen Spendern, die diese Anschaffung ermöglicht haben, ihren Dank aus. Ihre Wertschätzung für die großzügige Unterstützung spiegelt die wichtige Rolle wider, die der Förderverein und seine Unterstützer für die Palliativstation einnehmen.
Die Bedeutung weiterer Spenden
Trotz der erfolgreichen Anschaffung des Mobilisationsstuhls sind weitere Spenden von großer Wichtigkeit. Weitere spezielle Anschaffungen, die außerhalb der normalen Krankenhausausstattung liegen und leider von den Krankenkassen nicht finanziert werden, stehen an. Das Team des Fördervereins hofft daher auf anhaltende Unterstützung.
Interessierte Spender können ihre Beiträge dem Spendenkonto bei der Sparkasse Oberpfalz Nord zuweisen. Mit dem Verwendungszweck „Palliativstation“ stellen sie sicher, dass ihre Spende genau dort ankommt, wo sie am meisten benötigt wird. Informationen und die Möglichkeit zur Online-Spende bietet auch die Website des Fördervereins.
Das Engagement von Waltraud Koller-Girke, Bernhard Steghöfer und den zahlreichen Spendern zeigt erneut, wie wichtig Solidarität und Unterstützung für die Versorgung Schwerkranker sind. Der neue Mobilisationsstuhl ist ein Beispiel dafür, wie Spenden direkt dazu beitragen können, das Leben von Patienten ein Stück weit lebenswerter zu machen.

