Windischeschenbach. Tassen, Tee, Seife oder Schokolade – wer kennt es nicht, dass man als Kunde zu Weihnachten eine Kleinigkeit in den Geschäften überreicht bekommt. Oftmals wandern die nett gemeinten Gegenstände nach einiger Zeit in den Müll. Thomas Lebegern von der Werbeagentur Lebegern wirkt dem entgegen.
„Das Geld soll dahin gehen, wo es auch sinnvoll ist.“, erklärte Thomas Lebegern. Seine Kunden bekommen zu Weihnachten eine Mail mit Weihnachtsgrüßen. In dieser gibt er an, wer die Spende erhält. Und das sind in diesem Jahr die Windischeschenbacher Sankt Georg Pfadfinder.
„Ich habe bereits des Öfteren gehört und gelesen, dass am Abenteuer-Spielplatz der Pfadfinder randaliert wird. Das ist schade. Die Pfadfinder stecken Geld und Zeit in diesen Ort für Familien. Für die Instandhaltung möchte ich in diesem Jahr einen Zuschuss geben.“, beschrieb der Jungunternehmer. Gesagt, getan: 500 Euro erhielten die Stammesvorsitzenden Elisabeth Gierisch und Florian Sperber überreicht.
Die beiden dankten für die Spende. „Es gibt immer etwas zu tun am Spielplatz!“, meinte Sperber. Nicht nur übermütige Jugendliche treiben ab und an ihr Unwesen, sondern auch der Winter hinterlasse jährlich seine Spuren an Geräten und Umgebung. Lebegern freute sich, dass die Spende sinnvolle Verwendung findet – für Familie, für Kinder, für den Nächsten. Immerhin, so heißt es, sei Weihnachten das Fest der Nächstenliebe.
Seit er aktiv in der Werbebranche ist, verzichtet Thomas Lebegern auf Geschenke für seine Kunden zu Weihnachten. Anstelle dieser spendet er jährlich einen Betrag an eine Organisation oder einen Verein.

