Wieder gab es eine Demo von „Solidarisches Erbendorf“ gegen die unangemeldeten Coronaproteste. Nach Angaben der Veranstalter waren es 100 Personen, nach Angaben der Polizei etwa 70. Auch ukrainische Flaggen waren zu sehen in Solidarität mit den Menschen, die gerade von dem nahen Krieg in Europa betroffen sind.

„Wir sind Gesellschaft“

Felix Wittmann, gebürtiger Erbendorfer, Student an der OTH Amberg/Weiden, Krankenpfleger und Rettungssanitäter, hielt eine emotionale Rede mit den Titel „Wir sind Gesellschaft“. Auch im Hinblick auf die Ukrainekrise betonte er, wie wichtig ein friedlicher Umgang miteinander sei. „Wir sind hier, weil wir zeigen, dass wir als Gemeinschaft stärker sind. Weil uns unsere Heimat sehr am Herzen liegt. Weil das Zusammenleben in Frieden und Gemeinsamkeit wertvoller ist als jeder Protest.“

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Er betonte, wie wichtig Dialog und Austausch sind. Es sei ihm auch wichtig, mit den Menschen zu reden, die sich an den Corona-Protesten beteiligten. „Sie zu verstehen und ihnen zu signalisieren, es gibt einen Weg des Miteinanders, ist mein größtes Anliegen“, betonte Wittmann.

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Etwa 290 Personen versammelten sich wie jeden Sonntag in Erbendorf zu einem nicht-angemeldeten Spaziergang, der jedoch nicht am Stadtpark vorbeiführte. Nach Polizeiangaben zog die große Gruppe wieder mit Trillerpfeifen durch die abendliche Stadt.