Neustadt/WN. „Mich fasziniert das immer wieder, wie schön es bei uns ist“, sagte Bürgermeister Rupert Troppmann nach der Bilderpräsentation von Inge und Karl Mürbeth beim Seniorennachmittag in der Stadthalle. Neben fabelhaften Bildern für die Augen gab es vielseitige Klänge für die Ohren und leckere Kuchen für den Gaumen. Nicht zu vergessen: die Sketche von Max Peter.

Nebelverhangen ist der Kapellenweg im Steinwald während sich winzige Tautröpfchen an feine Spinnweben klammern und das wenige Licht im Wald reflektieren. An einem Herbsttag liegt das tieferliegende Umland unter einer dicken Nebeldecke begraben, während auf den Höhen des Steinwaldes die Herbstsonne warmgelb leuchtet. Makroaufnahmen zeigen auf dem moosigen Waldboden Bilderbuchfliegenpilze, auf denen sich kleine Fliegen tummeln. Eine zweite Bilderserie widmet sich der Kreisstadt, zeigt die bunten Stadtplatzhäuser von ihren schönsten Seiten, präsentiert die schmucken Barockkirchen und setzt die Natur Sommer wie Winter in Szene. Gebannt blickt das Publikum auf fabelhaften Aufnahmen und dankt den Fotografen mit kräftigem Applaus.

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Bandansage sorgt für Irritation

Einen Sketch „wie ihn vielleicht manche noch nicht erlebt haben“ kündigte Regina Schmid, die Leiterin des Zitherclubs an. Ein zwiderwurziger Bewohner von Thomasgschieß im Osten des Landkreises alias Stadtrat Max Peter landet in der Telefonwarteschleife eines Zugfahrkartendienstes. Nachdem die automatische Bandansage für mancherlei Irritation sorgte, empört sich der Fahrkarteninteressent über die echte Dame am anderen Ende der Leitung, als diese ins „Menü“ gehen will und erst erklären muss, dass sie nicht zum Brotzeitmachen geht, sondern lediglich den Computer bedient. Am Ende klappt es gar nicht mit der Zugfahrt nach Weiden zum Termin beim Urologen. Wegen der Nierenbeckenentzündung habe ihm der Arzt ja schließlich zur Vermeidung jeder Form von „Zug“ geraten.

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Vielseitiges musikalisches Programm

Zu den sanften Klängen des Zitherclubs stimmten bald viele der zahlreich gekommenen Senioren in ein leises Summen ein. „Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da“, sang der Regenbogenchor mit Gitarrenbegleitung von Waltraud Näger und Elisabeth König, die ihr Publikum auch zum Mitrudern, -segeln und Klatschen brachten. „Ein Seniorennachmittag läuft nicht von selbst“, sagte Troppmann, um der Seniorenbeauftragten der Stadt, Gabriele Fröhlich, für die Organisation zu danken. Kuchen und Kaffee sponserte die Stadt. Als Bedienungen hatte Fröhlich freiwillige Helferinnen engagiert.

„Als wär des ganze Jahr schöins Weda“

Und Max Peter hatte noch mehr Amüsantes auf Lager, etwa die Geschichte vom „Peter und seiner Frau“, der fast perfekten Ehefrau, mit dem einzigen Makel, dass man mit ihr nicht streiten kann. „Jedesmal, wenn er streiten mächt, weicht sie ihm aus und gibt ihm Recht. A so a Zustand a so a bleda, als wär des ganze Jahr schöins Weda!“

Bilder: B. Grimm