Weiden. Früh übt sich, wer der Umwelt etwas Gutes tun will. Wie können wir Plastikmüll reduzieren? Und wo landet unser Müll überhaupt? 

Die Mülldebatte geht alle etwas an. Deshalb lernen auch die Jüngsten, wie schon kleine Schritte einen Unterschied machen können. Als Umwelt-Detektive waren die Tohuwabohu-Kindergartenkinder in den letzten Wochen „dem Müll auf der Spur“. Zuerst sammeln sie eine Woche lang den Brotzeit-Müll der Kinder in der Eingangshalle – und da kommt auch ein ganzer Berg zusammen. Stellt sich die Frage: Wie kann man Müll sparen?

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Die Kinder haben schon ihre Ideen. Plastikmüll lässt sich zum Beispiel ganz einfach reduzieren: mit Brotzeitdosen, dem Einkauf von frischen Sachen bei Bäcker und Metzger und unverpacktem Obst und Gemüse. Ein wichtiger erster kleiner Schritt in die richtige Richtung. Bei einem Besuch auf dem Wochenmarkt decken sich die Kinder danach auch gleich mit gesunden Brotzeiten für alle ein.

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Aber wo kommt unser Müll eigentlich hin? Auf dem Containerplatz finden die Kindergartengruppen Antworten: Sie beobachten vor Ort, wie die Wertstoffe Glas und Kartonagen zum Recycling abtransportiert werden. Dabei fällt den Kindern auch auf, wie viel Abfall auf der Straße herumliegt – aber nicht mehr lange! Das muss sich ändern.

Aufräumen ist angesagt!

Spontan vereinbaren die Kinder und ihre Erzieherinnen ein „RamaDama“ rund um das Kinderhaus TOHUWABOHU: Sie alle ziehen gemeinsam los und sammeln Müll ein, der in der Umgebung herum liegt. Das Ergebnis ist beachtlich: fünf (!) große Müllsäcke kommen so zusammen.

Der Einsatz für eine saubere Umwelt zum Spielen für sich und andere macht Kinder und Erwachsene stolz.