Die Gemeinde Floss steht vor einem Wendepunkt in ihrem ländlichen Charme, insbesondere in den Ortsteilen Schlattein und Kalmreuth. Während das Glockengeläut in Schlattein sehnsüchtig vermisst wird, steht in Kalmreuth das nächste große Projekt an – das neue Gemeindehaus.

Seit 1836 prägt der Glockenturm das kleine Dorf Schlattein, doch seit einigen Monaten ist es still um ihn geworden. Die Sanierungsarbeiten, die im Mai dieses Jahres begonnen haben, scheinen ins Stocken geraten zu sein. „Vor allem beim Glockenturm in Schlattein dachte man, dass die im Mai dieses Jahres begonnenen baulichen Maßnahmen zuletzt durch die Neuverkleidung des Turms im Laufe des Jahres abgeschlossen werden können.“ Doch die Bewohner von Schlattein warten noch immer auf die Entfernung der weißen Planen, die das momentane Bild des Turms prägen. Das Fehlen des Glockenläuts zu den Gebetszeiten sowie die unterbrochene Tradition, den Verstorbenen mit dem Klang der Turmglocke die letzte Ehre zu erweisen, lässt die Dorfgemeinschaft hoffen, dass die Arbeiten bald fortgesetzt werden.

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Gemeindehaus-Projekt in Kalmreuth

In Kalmreuth steht indessen das neue Gemeindehaus im Fokus der Bürger. Die Verantwortlichen wissen, dass die Fertigstellung erst im kommenden Jahr erfolgen wird, allerdings war eine längere Bauzeit von Beginn an einkalkuliert. Die Auswirkungen der Bauvorhaben auf das dörfliche Zusammenleben und die Bewahrung der kulturellen Traditionen sind Themen, die die Bewohner beider Ortsteile beschäftigen.

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Die Situation rund um den Glockenturm in Schlattein und das Gemeindehaus in Kalmreuth verdeutlicht die Herausforderungen und Erwartungen der Dorfgemeinschaften in der Nordoberpfalz. Die Einwohner blicken hoffnungsvoll in die Zukunft, in der die laufenden Projekte abgeschlossen sind und das dörfliche Leben in gewohnter Weise weitergehen kann.