Im Rahmen einer Ausnahmegenehmigung des Bundesministeriums der Verteidigung
ist es dem US-Militär, der NATO und Partnernationen ermöglicht bis zum 1.
April 2023 rund um die Uhr auch mit großkalibrigen Waffensystemen auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr, zu üben. Ausgenommen von dieser Maßnahme sind die Schießbahnen 211 und 213, sowie die Artilleriefeuerstellungen 268 und 269 in Nähe der Ortschaften Kürmreuth und Auerbach, welche in der Zeit von 1 bis 8 Uhr, nur mit Waffen kleiner als 20 Millimeter, beübt werden können.
Feuer frei von 8 bis 24 Uhr
Gemäß dem NATO-Truppenabkommen ist die offizielle Schießzeit auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr für den Monat März von 8 bis 24 Uhr, und im Monat April von 8 bis 1 Uhr für die Nutzung von Munition 20 Millimeter und höher festgelegt. Munition unter 20 Millimeter kann täglich, rund um die Uhr verschossen werden. Die Ausnahmegenehmigung des Bundesministeriums der Verteidigung hebt diese Regelung vorübergehend aus.
Mehr Lärmentwicklung
Während der militärischen Übungen kann es zu vermehrter Geräuschentwicklung
auf und rund um den US-Truppenübungsplatz Grafenwöhr kommen. Zeitraum und
Übungsort auf dem Truppenübungsplatzgelände können sich je nach Wetterlage
und den daraus resultierenden Anweisungen der Schießbahnkoordinierungsabteilung ändern.
Das Ausbildungskommando der US-Armee in Grafenwöhr (7th Army Training
Command) ist sich der Auswirkungen der militärischen Übungen auf die Bevölkerung bewusst und stets bestrebt, die Anwohner über die Übungstätigkeiten zu informieren. Wann immer möglich, werden militärische Übungen tagsüber und an Wochentagen durchgeführt. Auf dem Truppenübungsplatz werden Soldaten des US-Militärs, der Bundeswehr, der NATO und anderer Partnernationen ausgebildet.

