In der Region Amberg-Sulzbach startet eine besondere Herausforderung für alle Freunde der regionalen Küche. Unter dem Motto „Iss, was um die Ecke wächst“ findet von Samstag bis zum 6. Oktober die nächste Regioplus-Challenge statt. Ziel ist es, die Verbraucher dazu zu bewegen, sieben Tage lang nur Lebensmittel zu konsumieren, die im Umkreis von 50 Kilometern produziert wurden. Neben dem Aspekt der Nachhaltigkeit, dürfen die Teilnehmer drei sogenannte Joker nutzen, um Ausnahmen wie Kaffee, Schokolade oder Salz zu erlauben.
Einbindung der lokalen Gemeinschaft
Dieses Jahr beteiligt sich erstmals auch eine Schule an der Challenge. Die achten und neunten Klassen der Mittelschule Ensdorf werden im Rahmen des Hauswirtschaftsunterrichts Rezepte entwickeln, die den Kriterien der Challenge entsprechen und diese im Anschluss der Öffentlichkeit vorstellen. Auch das Bootshaus Amberg unterstützt die Initiative mit einer speziellen Regioplus-Speisekarte, um seinen Gästen die regionalen Produkte näherzubringen. Die Amberger Firma Lüdecke bietet ihren Mitarbeitern im Rahmen der Challenge speziell zubereitete Regioplus-Gerichte an.
Begleitende Veranstaltungen
Zusätzlich zur Herausforderung wurden verschiedene Veranstaltungen organisiert, um die Teilnehmer und die interessierte Öffentlichkeit einzubinden und zu informieren. Dazu zählen eine Radltour zur Hammermühle ins Bio-Café am Samstag, ein Kochkurs mit dem Thema „Bayerisches Superfood – Verschiedene Gerichte rund um die Linse“ am Montag im AELF Amberg-Neumarkt und eine kulinarische Exkursion „Bio-Hochburg Weißenberg“ am Mittwochr zu Hofstätten wie dem Hutzelhof und der Biokäserei Wohlfahrt.
Ziele der Challenge
Die Regioplus-Challenge wird von insgesamt acht Öko-Modellregionen in Bayern unterstützt und verfolgt das Ziel, das Bewusstsein für nachhaltig erzeugte Lebensmittel zu schärfen und die regionalen Wertschöpfungsketten zu stärken. Die Organisation liegt in den Händen der Ökomodellregion Amberg-Sulzbach und Stadt Amberg.
Auskünfte zur Challenge und den Veranstaltungen erteilt Annika Reich von der Öko-Modellregion unter der Telefonnummer 0151 / 175 784 72.
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