Wie kam es denn überhaupt dazu? Die Freiwillige Feuerwehr Neukirchen wurde 1873 gegründet und bei einer ordentlichen Generalversammlung im April 1911 kam zur Sprache, dass die Wehr über keine Fahne verfüge. Zur Feier des 90. Geburtstages der königlichen Hoheit Prinzregent Luitpold von Bayern wären sie ohne Fahne gekommen, was bedeutet hätte, dass sie eine untergeordnete Stellung hätten einnehmen müssen.

Diesen Missstand wollten sie nicht hinnehmen und so beschloss man eine Vereinsfahne anzuschaffen. Denn es wurden unüberhörbare Stimmen laut, die keinen anderen Entschluss zugelassen hätten. Die Kosten in Höhe von 364,80 Mark für die Fahne, die von der Mündener Fahnenfabrik in Hannover-Münden hergestellt wurde, konnten durch Spenden von Wohltätern gedeckt werden.

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Die altehrwürdige Fahne „feiert“ mit

Am 27. August 1911 konnte die neue Fahne dann vom Ortsgeistlichen Pfarrer Rupprecht in der Pfarrkirche St. Martin feierlich geweiht werden. Sie war dann bis 1973 im Einsatz. Aufgrund des 100-jährigen Vereinsjubiläums, bei dem auch schon die Gögglbacher Wehr der Patenverein war, wie jetzt auch beim 150igsten, wurde sie durch eine neue ersetzt.

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Im Zuge der Vorbereitungen zum 150-jährigen Gründungsfest, beschloss der Festausschuss, die altehrwürdige Fahne mit dem dazugehörigen Fahnenband nach 113 Jahren restaurieren zu lassen. Den Auftrag führte die Fahnenstickerei Kössinger in Schierling aus. Nun wurde sie in Neukirchen mit Stolz und voller Freude über die gelungene Restaurierung präsentiert. Die nun im neuen Glanz erstrahlende Fahne wird am 25. August beim Festgottesdienst, der um 9 Uhr beginnt, feierlich neu geweiht.

Vier Tage volles Programm

Schon am Freitag starten die viertägigen Festivitäten um 18 Uhr mit der Tegernseer Tanzlmusi und wer vor 18.30 Uhr im Festzelt ist, der erhält eine Freimaß und ab 21 Uhr geben die Fäaschtbänkler Gas. Für den Freitag sind alle Karten restlos ausverkauft und auch an der Abendkasse können keine Karten mehr erworben werden.

Der Samstag startet mit dem Abmarsch am Festzelt um 16.15 Uhr, um die Patenvereine einzuholen. Um 17 Uhr Totengedenken, 18 Uhr Bieranstich mit Kommersabend und ab 20 Uhr Partyabend mit den Stoapfälzer Spitzbuam.

Am Sonntag wird um 7.30 Uhr die Festmutter mit den Festdamen eingeholt, 8 Uhr Weißwurstfrühstück und 9 Uhr Festgottesdienst mit Segnung der restaurierten Fahne von 1911. Ein Frühschoppen mit der Neukirchner Blasmusik und Mittagstisch schließt sich an.

Der Festzug startet dann um 14 Uhr durch Neukirchen, danach Fahneneinzug und Bierzeltgaudi mit Wöiderawöll. Darüber hinaus wird der Meist- und Weitestpreis vergeben. Ab 19 Uhr Festzeltbetrieb mit Wöiderawöll.

Am Montag wird erneut ein Meistpreis um 20.30 Uhr vergeben mit 100 Litern Bier für den erst-, beziehungsweise 50 und 30 Liter für den Zweit- und Drittpalzierten. Gewertet werden hierbei jene, die im gleichen Vereins T-Shirt erscheinen. Ab 19.30 Uhr spielt der Froschhaxnexpress zünftig zum Festausklang auf.

Weitere Informationen gibt es hier.