Weiden. Die Stadt Weiden freut sich: „Die Problemmüllsammlung wird von der Bevölkerung sehr gut angenommen“, heißt es von seiten der Stadt. Über 90 Weidener haben die Chance genutzt und im städtischen Bauhof ihren Problemmüll sachgerecht entsorgt.
Kisten- bzw. eimerweise wurden Altfarben/-lacke, Backofensprays, Bremsflüssigkeiten, Chemikalien, Lösemittel, Pflanzenschutzmittel, Säuren und Laugen angeliefert. Marion Bergler und zwei fachkundige Mitarbeiter der Firma Bergler in Weiherhammer nahmen die gefährlichen Stoffe an und verpackten sie in blaue Fässer. Dabei ist wichtig, alles zu kennzeichnen und mit entsprechenden Gefahrgutaufklebern zu versehen. Zwei Mitarbeiter des Bauhofs sorgten für den reibungslosen Ablauf vor Ort.
Wohin kommt der Problemmüll?
Nach der Zwischenlagerung bei der Außenstelle der Gesellschaft zur Entsorgung von Sondermüll Bayern (GSB) Mitterteich, wird der gefährliche Müll nach Ebenhausen bei Ingolstadt transportiert. Dort wird er in Drehrohröfen verbrannt und unschädlich gemacht wird.
Müll, der nicht angenommen wurde:14
- Altes Motorenöl ist dem Handel zurückzugeben
- Abtönfarben, Wand- und Dispersionsfarben gehören in die Restmülltonne (vorher aushärten lassen), ebenso Fensterkitt, Tapetenkleister und Sanitärsilikon. Diese Stoffe sind kein Sondermüll
- Gewerblicher Problemmüll ist über entsprechende Entsorgungsfirmen zu beseitigen
Wann ist die nächste Problemmüllsammlung?
Die nächsten Sondermüllsammlungen dieser Art sind für den 7. April und den 29. September 2018 vorgesehen.

