Die erste Weidener Präventionswoche hat einen starken Eindruck hinterlassen. Schülerinnen und Schüler der Pestalozzi-Mittelschule wurden nachhaltig beeindruckt. Veranstaltet von der Polizeiinspektion Weiden, bot die Woche ein breit gefächertes, interessantes Programm an Workshops.

Interaktive Workshops fördern das Verständnis

Einer dieser Workshops befasste sich mit der Frage „Was ist Gewalt?“. Unter der Leitung des Jugendkontaktbeauftragten der Polizei Weiden, Manuel Ott, wurden Gewaltsituationen anhand von Bildern diskutiert. Schülerinnen und Schüler mussten diese Situationen auf einer Skala von 0 (nicht schlimm) bis 10 (sehr schlimm) einordnen. Diese Übung förderte nicht nur die Diskussion unter den Teilnehmenden, sondern auch eine tiefgehende Reflexion über Gewalt. Ott brachte zudem rechtliche Aspekte ein, um das Bewusstsein der Jugendlichen zu schärfen.

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Ein weiterer Workshop wurde von Staatsanwalt Matthias Bauer geleitet. Hier stand das Thema „Warum helfen wir nicht?“ im Fokus. Besprochen wurde der Flutkanal-Prozess aus den Jahren 2020/2021, der tragisch endete und bei dem Bauer als einer der Richter wirkte. Sehr emotional und detailreich schilderte er die Konsequenzen aus der Nichtleistung von Hilfe und appellierte an die Schüler, in Notfällen immer den Notruf zu wählen.

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Zivilcourage wird großgeschrieben

Diese Präventionswoche zeigte, wie wichtig es ist, junge Menschen für Themen wie Gewaltprävention und Zivilcourage zu sensibilisieren. Die Inhalte der Workshops und die Engagiertheit der Referenten, insbesondere von Staatsanwalt Bauer, hinterließen nicht nur bei den Schülerinnen und Schülern, sondern auch bei den Lehrkräften einen bleibenden Eindruck. Die Veranstaltung unterstrich die Bedeutung des aktiven Eingreifens und Hilfeleistens in Notsituationen. Durch solche praxisnahen und interaktiven Ansätze wird das Bewusstsein für gesellschaftlich relevante Themen geschärft und der Grundstein für eine engagierte, mutige Generation gelegt.