Der Kaplan von St. Josef, Wolfgang Weyer, segnete am Freitagabend das Johannisfeuer der DJK Weiden unter dem Aspekt, dass der Johannes der Täufer Licht in die Welt bringe. „Christus ist das Licht der Welt.“ Deshalb hätten die Kinder das Licht ja auch per Fackeln zum Sportplatz getragen. Sinnbildlich sollte auf diese Weise die zweite Jahreshälfte begrüßt werden. Es sei sinnvoll gewesen, die Johannisfeier besucherwirksam auf den Freitag zu verlegen, obwohl der Namenstag Johannes der Täufers bereits am 24. Juni war, sagte der Kaplan.

Rituale kennenlernen

Für Kinder sei es wichtig, dass sie Traditionen kennenlernten, sagte der Geistliche. „Dass sie auch Rituale kennenlernen und Disziplin.“ Auf dem Weg zum Holzstoß mit den Fackeln hätten selbst die Kleinen aufeinander aufgepasst. „Das war wichtig gewesen. Das brauchen Kinder auch für ihre weitere Entwicklung. Für das Zusammenleben in der Schule, in der Familie in der Gemeinschaft.“

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Holzpaletten auf sandigem Boden

Wie DJK-Vorsitzender Harald Biersack erläuterte, waren die Kinder zusammen mit Kaplan Weyer durch die Fußgängerzone zum DJK-Gelände gezogen. Der Holzstoß bestand aus Paletten, die erstmals auf dem Innengelände über einer alten Sandgrube neben dem Fußballplatz übereinandergestapelt waren. Bisher wurde das Johannisfeuer immer draußen auf dem Parkplatz entzündet. Der neue Platz sei vom Ambiente her hervorragend, sagte er. Das Feuer wurde heuer etwas kleiner gehalten.

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