Anlässlich der Veranstaltung „Mein Weiden“ haben sich die Funkamateure einiges einfallen lassen, um die Vielfalt ihres Hobbys zu zeigen. Während die Kleinen viel Spaß im Gelände hatten, konnten sich die Großen die ganze Bandbreite der Funk-Kommunikation zeigen lassen. Nicht wenige nutzten auch die Möglichkeit, das Mikrofon selbst in die Hand zu nehmen und mit Unterstützung eines lizenzierten Funkamateurs über den geostationären Amateurfunksatellit QO100 eine Funkverbindung zu tätigen.
Verbindungen Weltweit
So kamen unter anderem Funkverbindungen nach Litauen, Russland, Italien und sogar nach Südafrika zustande. Die Verbindungen wurden aber nicht alle per Sprache abgewickelt. Etliche anwesende Funker pflegen ihren Funkbetrieb mithilfe von Morsezeichen über Kurzwellenfrequenzen durchzuführen. Die gute alte Morsetaste ist also noch nicht tot. Die Morsetelegrafie soll in absehbarer Zeit auch bei der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt werden. An einer großen Leinwand konnten die Besucher die Standorte der fast 70 Funkamateure im Landkreis Neustadt/WN und der Stadt Weiden einsehen. So mancher war überrascht, auch einen Vertreter dieses technischen Hobbys in seiner Nachbarschaft zu haben.
Dass sich die Funkamateure nicht nur mit Hochfrequent und moderner Kommunikation auskennen, beweisen sie jedes Mal bei einem Termin von „Weiden repariert“, dem ersten Repair Café in Weiden. Dies wird auch seit letztem Jahr in noch unregelmäßigen Abständen von den Mitgliedern der beiden Weidener Funkamateurgruppen veranstaltet. Der nächste Termin wird am 10. Juni wieder im Schützenhaus in Weiden stattfinden. Anmeldung von defekten Geräte gerne unter der Weidener Telefonnummer 20498766.

