Danach muss sich der Verein Gedanken über seine Zukunft machen. Mit einem Altersdurchschnitt von 72 Jahren sieht es nicht gerade rosig aus. Der Oberpfälzer Waldverein ist nicht nur in der Kreisstadt ein Garant für Heimatpflege und Bewahrung von Kulturgütern. So kümmert sich der OWV unter anderem um Wanderwege, Rastplätze und Vogelnistkästen. 108 Nistkästen wurden gesäubert und geleert, wobei eine teilweise Erneuerung notwendig wird, konnte Vogelwart berichten.
Tobias Knauer sprach einige Wege an, die wieder in Stand gesetzt werden müssen. Künftig sollen die Wanderwege auch in die Komot-App aufgenommen werden. Einem positiven Kassenbestand konnte Kassierer Siegfried Gleißner berichten. Ihm bescheinigten die beiden Kassenprüfer Wolfgang Thiele und Karl Wittmann eine Kassenführung. Rudi Bäumler berichtete von Mitgliedern, wobei der Altersdurchschnitt mit 72 Jahren sehr zu denken gäbe.
Dank an die Vereine
Neben einer Wanderung zu verschwundenen Siedlungen hinter Mühlberg und einem Vortrag über die jüdische Geschichte in Neustadt ist der OWV beim Maibaumaufstellen ein fester Bestandteil. Auch beim Bürgerfest oder dem Kinderferienclub wirkt der OWV mit. Ein Highlight ist alle Jahre die Andacht am Marienbildstock sowie die Bergmesse in Harlesberg. Wie alle Jahre kommt das Adventsstandl mit den tollen Sachen aus dem Kloster Münsterschwarzach sehr gut an.
Bäumler dankte nicht nur der Stadt mit ihrem Bauhof sondern auch allen Helfern, die sich um Bänke oder Rastplätze kümmern. „Es tut gut, wenn man sich auf seine Leute verlassen kann.“ Bei den anschließenden Neuwahlen untere der Leitung von 3. Bürgermeister Heribert Schubert gab es folgendes Ergebnis. Vorsitzender Bleibt Rudi Bäumler. Ihm zur Seiet steht als sein Stellvertreter Benedikt Grimm. Kassier bleibt Siegfried Gleissner und Schriftführer Hans Spachtholz.
Zum Vogelwart wurde Verena Bauer gewählt, Markierungswart bleibt Tobias Knauer ebenso Presse- und Kulturwart Bernhard Knauer und Gerätewart Walter Fleischmann. In den Ausschuss wurden Sonja Völkl, Elisabeth Hofmann, Josef Urban, Franz Witt, Josef Marzi und Christian Meier gewählt. Die Kasse wird von Wolfgang Thiele und Karl Wittmann geprüft. Bürgermeister Schubert lobte die gute Zusammenarbeit mit der Stadt: „Ohne unsere Vereine wäre vieles nicht möglich.“

