Weiden. Im fächerübergreifenden Unterricht an der Wirtschaftsschule Weiden hatten die Schüler der Klassen 7a und 7b besonderen Besuch. Ihre katholische Religionslehrerin Martina Auer-Bertelshofer stellte ihnen Floristin Katrin Klinck (vom bfz) vor. Gemeinsam gingen sie der Sache auf den Grund, wie Weidenruten zu Ostern passen und erfuhren gleich noch Interessantes über die Stadtgeschichte.
Weidenbaum und Ei – beides spielt bei der Vorbereitung auf das Osterfest eine wichtige Rolle im fächerübergreifenden Projekt der Wirtschaftsschule. Das Ei als Symbol für das Leben, und somit auch beliebtes Bastelobjekt im Hinblick auf das wichtigste Fest aller Christen, wurde mit Weidenruten kombiniert.
In der Bastelstunde erhielten die Schüler aber auch gleichzeitig einen Einblick in die Stadtgeschichte: Unter Anleitung der Expertin Katrin Klinck erfuhren die Kinder, wie die Arbeit eines Korbmachers im Mittelalter aussah. Gemeinsam bastelten sie nämlich einen Osterkorb. Dabei hörte man die Schüler allerdings nicht nur lachen, sondern den ein oder anderen auch mal klagen: „Meine Finger, das tut aber weh. So einfach wie es aussieht, ist es gar nicht.“
Der Weidenbaum – das Wahrzeichen der Stadt Weiden – bleibt durch diese Erfahrungen sicherlich lange bei den Teilnehmern in Erinnerung. Aber nicht nur bei den Schülern, sondern auch bei all denen, die diesen tollen selbstgemachten Osterschmuck geschenkt bekommen.

