Der Aufruf bei der Dorfgemeinschaft kam gerade richtig. Buchsbaumabschnitte und Thujenäste brachten Gartenbesitzer rechtzeitig in den alten Jugendraum. Darauf warteten zehn Frauen aus der Kolpinggruppe, sie wollten den Jakobusbrunnen in der Dorfmitte schmücken.

Dazu kam die langwierige Arbeit des Eierfärbens. Schließlich waren 400 Eier in den Ortsfarben gelb-rot notwendig. Organisatorin Ulrike Steinhilber hat den Kindergarten gefragt, ob die Kinder davon 100 Stück ausgeblasene Eier zusätzlich bemalen könnten.

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Osterbrunnen mit Weidenästchen und blühenden Osterglocken

Während die zweifarbigen Eier nun den großen Kranz und die drei Bögen als Girlanden zieren, schmücken heuer zum 800-jährigen Jubiläum erstmals drei Osternester aus Weidenästchen den Brunnen. Dazu liegen nun die kindgerecht bemalten Eier in den Nestern, aufgelockert hatten die Frauen diese noch mit Blumenstöcken mit blühenden Osterglocken und Ranunkeln. Ferner legten die Helferinnen einen blühenden Osterglockenkranz rund um die Innenstatue.

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Selbst Bürgermeister Ernst Lenk schaute kurz vorbei und bewunderte die Arbeit, dankte für den stundenlangen Einsatz des Bindens, Verdrahtens und Zuschneidens. „Außer aus Brauchtum und Glaubensgründen werden viele Osterbrunnen heutzutage auch als Attraktion geschmückt, das kommt uns heuer zum Jubiläum zusätzlich gelegen, ein Beitrag der Kolpingfamilie“.