In Nittenau treten seit dem 1. September dieses Jahres neue Regeln zum Hochwasserschutz in Kraft. Die Stadt, in Zusammenarbeit mit dem Wasserwirtschaftsamt Weiden, hat die Hochwassermeldestufen angepasst. Hintergrund dieser Änderung ist die endgültige Einrichtung der Pegelmessstelle am Angersteg, die seit Beginn der Brückenbauarbeiten dort besteht.

Anpassungen nach Erfahrungen

Die Verantwortlichen haben aus den Erfahrungen der vergangenen Hochwasser gelernt. „Die Erfahrungen der letzten Hochwasserereignisse haben gezeigt, dass diese Anpassung aufgrund des neuen Messortes notwendig war, um zum richtigen Zeitpunkt die Bevölkerung warnen zu können.“ Zusätzlich wurden, basierend auf Anregungen aller Beteiligten, Hochwassermarken eingeführt, die entscheidend für die Warnungen sind. Diese Marken, die auf der Website www.hnd.bayern.de zu finden sind, zeigen die aktuellen Wasserstände an. Bei einem Pegelstand von 1,80 Meter erfolgt beispielsweise die Sperrung der Parkplätze am Regen, und bei 3,60 Meter wird der Marktplatz gesperrt sowie ein Parkverbot in der Brauhausstraße ausgesprochen.

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Diese neuen Meldestufen sind ein wichtiger Schritt, um die Sicherheit der Bürger in Nittenau bei Hochwasser zu verbessern. Die Stadt wird sich an diesen Stufen orientieren und entsprechende Maßnahmen ergreifen.

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Keine Hochwasserprognosen möglich

Bei einem Treffen Anfang des Jahres wurde auch das Thema Hochwasserprognosen diskutiert. „Dies ist allerdings aufgrund der geografischen Lage, bedingt durch die Spaltung des Regens, und des noch bevorstehenden Hochwasserschutzes nicht umsetzbar.“ Trotz dieser Einschränkungen bleiben die Hochwasserbeauftragten Markus Auburger und Christian Schwandtner wachsam und bereiten sich auf das vorhergesagte Hochwasser dieses Wochenendes vor. Ihre Arbeit ist entscheidend für die frühzeitige Warnung und Vorbereitung der Stadt auf kommende Hochwasser.