Weiden. Ein Nikolausfest der besonderen Art feierte die Johanniter-Kinderkrippe „KiWitt“ in Weiden. Denn die Geschenke brachte an diesem Tag nicht der Nikolaus vorbei – sondern die Lesehunde der Einrichtung.
Wozu braucht der Nikolaus Rentiere, wenn es die Lesehunde der Johanniter-Kinderkrippe Weiden gibt? Genau diese bescherten den Kindern der Witt- Betriebskinderkrippe einen unvergesslichen Nikolaustag.
Auf einem kleinen Schlitten brachten die Hunde die Nikolaus-Gaben den Kindern. Die tierischen Nikolaushelfer bereiteten die Mädchen und Jungen bereits mit Bilderbüchern und Geschichten auf Nikolaus vor.
Ausgebildete Lesehunde
Die französische Bulldogge Meeko und Zwergpinscher Debby sind ausgebildete Lesehunde und fester Bestandteil der KiWitt-Familie. Einmal in der Woche besuchen die Hunde die Johanniter-Einrichtung. Ihre Frauchen sind Einrichtungsleitung Jessica Caudill und Erzieherin Susanna Bredow.
In erster Linie wurden die Lesehunde für leseschwache Schulkinder ins Leben gerufen. Sie verbringen Zeit mit dem Hund und lesen ihm dabei angstfrei vor – denn vielen Kindern fällt es leichter vor dem Hund als vor seinen Mitschülern vorzulesen. Das lenkt die Aufmerksamkeit weg vom Kind und seiner möglichen Schwäche hin zu einem lockeren und stressfreien Umgang mit dem Tier.
Positive Effekte nutzen
„In der Krippe nutzen wir diesen Effekt in ähnlicher Weise“, erklärt Caudill. „Zum einen bietet sich der Hund aus Erfahrung als beliebter Spielpartner an. Zum anderen bewirkt der Hundeeinsatz viele positive Effekte bei den Kindern. Zu den Beispielen hierfür zählen richtiger Umgang mit Tieren, Rücksichtnahme, Vorsicht, Bewegungsfreude, Stressabbau und positiver Körperkontakt.“
Mit all diesen Aspekten, die Debby mitbringt, soll die Bilderbuchbetrachtung für die Kleinen zum Rundumerlebnis werden. „Bücher machen Spaß“ sei dabei die Botschaft.

