Bei diesem prägenden Naturdenkmal wurde schließlich der Befall von Brandkrustenpilz festgestellt. Die Linde wurde nach entsprechender Freigabe durch das Landratsamt gefällt, da das Risiko, dass die alte Pflanze umstürzt und dabei einen enormen Schaden an Mensch und Gebäuden anrichten kann, nach entsprechender Abstimmung für die Mehrzahl der Ottenriether zu groß war.

Ottenriether stimmen ab

Nach entsprechender Befragung hatten sich laut Bürgermeister Josef Beimler die Mehrzahl der Ottenriether dafür entschieden, die 1937 zum Naturdenkmal erkorene Linde hinsichtlich der Erkrankung und damit verbundener Sicherheitsbedenken der Dorfbewohner zu fällen. Bürgermeister Beimler habe zwar zum Erhalt des Baums tendiert, habe aber die Entscheidung der Ottenriether hinsichtlich der Sicherheitsbedenken zu akzeptieren. Der Waldthurner Bauhof kümmerte sich um die Angelegenheit.

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Unter der Federführung des Waldthurner Baumspezialisten Andreas Krös, der bei der Firma Schröder Garten- und Landschaftsbau (Michldorf) beschäftigt ist, wurde nun in Rekordzeit eine neue „Bayerische Linde“, die bereits 10 Jahre auf dem Buckel hat, organisiert. Am vergangenen Mittwoch wurde die sechs Meter hohe Pflanze angeliefert, unter Anleitung von Krös, vom Bauhof und den Ottenriethern jetzt neu angepflanzt. Die Kosten von 1000 Euro für die Pflanze wurde von der Marktgemeinde übernommen.

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