Tirschenreuth wird bei Urlaubern immer beliebter. In der Gunst mit ganz oben steht der Fischhofpark mit seinen Freizeit- und Erholungsflächen. Ein Geheimtipp ist seit vielen Jahren auch der Reisemobilstellplatz neben dem Fischhof, der aber über keinerlei Infrastruktur verfügt.

Neubau des Reisemobilstellplatzes

„Deshalb realisiert die Stadt nun einen Neubau des rund 1.300 Quadratmeter großen Areals, der in der Folge vier Stromverteilersäulen und einen vom Freistaat geförderten Bayern-WLAN-Hotspot für kostenloses Internet erhält“, informierte Bürgermeister Franz Stahl vor wenigen Tagen beim ersten Spatenstich.

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Des Weiteren werde es, sagte das Stadtoberhaupt weiter, noch einen angrenzenden Ver- und Entsorgungsplatz mit Frischwassersäule, Entsorgungssäule und Grauwasserrinne geben. Auch stehe den Reisenden ein Holzpavillon mit benachbarter Grillmöglichkeit zur Verfügung. Eröffnen wolle man den neuen Reisemobilstellplatz schon Mitte des Jahres.

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Ressourcen- und klimaschonende Umsetzung

Der komplette Belag des Platzes besteht aus einem massivem Kunststoff-Belag-System als Verbundsystem, dass aus Altkunststoffen hergestellt wird. Die Platten werden auf einem Splittbett (Fahrbahn) beziehungsweise auf einem Bettungssubstrat (begrünte Stellplatzflächen) verlegt. Die Kunststoffplatten in der Zufahrtsstraße werden komplett mit Pflastersteinen ausgelegt.

Die Füllung der Platten für die Reisemobilstellplätze bestehen aus einer Mischung von Pflastersteinen und einem Rasensubstrat mit einer Saatgutmischung. Insgesamt werden rund 58.000 kleine Pflastersteine in den Kunststoffplatten verlegt. Dies ermöglicht einen sehr guten Wasserabfluss. Der vorhandene Untergrund besteht aus einer rund 35 cm dicken Schottertragfläche mit Geotextil. Die Fläche wird Bestandteil des neuen Stellplatzes und verbleibt größtenteils.

Klimaschonende Bauweise

„Die Stadt investiert 260.000 Euro in die Baumaßnahme. Schon heute freue ich mich sehr auf den Tag der Einweihung, denn dann hat unsere Kreisstadt eine weitere touristische Attraktion, bei deren Gestaltung von Beginn an größten Wert auf Ökologie und Nachhaltigkeit gelegt wurde“, so Franz Stahl.

Abschließend bedankte er sich für diese ressourcen- und damit auch klimaschonende bauliche Umsetzung sehr herzlich beim Bauamt der Stadt, den Tirschenreuther Stadtwerken sowie den beteiligten Unternehmen Reger Bau aus Achslach, Schickramm Managementsysteme aus Verl, Elektrotechnik Hubmann aus Bärnau und Alfred Birkner Gas- und Wasserinstallation aus Tirschenreuth.