Der Kreisjugendring Tirschenreuth weist zum vergangenen Weltdrogentag daraufhin, dass der Konsum von Cannabis für Jugendliche erhebliche Gesundheitsrisiken mit sich bringen kann.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) informiert auf der Webseite www.cannabispraevention.de über das Thema Cannabis. Die neue Website richtet sich an Jugendliche, ihre Bezugspersonen sowie Lehr- und Fachkräfte. Die sachlich-informative Website wird kontinuierlich und crossmedial erweitert (unter anderem mit Kurzvideos, interaktiven Tools, Printmedien), durch Social Media beworben und ergänzt das etablierte BZgA-Portal drugcom.de, das sich an konsumaffine Personen wendet.

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Canabiskonsum hat viele negative Konsequenzen

Die Bundeszentrale schätzt, dass fast jeder zehnte Cannabiskonsument eine Abhängigkeit entwickelt. Beginnt man bereits im Jugendalter, Cannabis zu konsumieren, so liegt die Wahrscheinlichkeit bei 17 Prozent. Cannabis kann die Hirnleistung beeinträchtigen.

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Abhängig vom Konsumverhalten zeigen sich zum Teil erhebliche Beeinträchtigungen bei der Lern- und Erinnerungsleistung, aber auch negative Auswirkungen auf andere kognitive Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit, Problemlösen und Denkleistung. Insbesondere beim Konsum im Jugendalter ist unklar, ob diese Schäden reversibel sind.

Aus dem aktuellen Jahresbericht der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Daniela Ludwig, wird Cannabis als die am häufigste konsumierte illegale Droge in Deutschland genannt. Aktuelle Daten belegen, dass bundesweit 10,4 Prozent der 12- bis 17-Jährigen Cannabis schon einmal konsumiert haben. Bei den 18- bis 25-Jährigen sind es bereits 46,4 Prozent. Klinische Studien zeigen, dass der Konsum von Cannabis mit erheblichen Gesundheitsrisiken verbunden ist.

„Nein zu Cannabis sagen“

Mit Projekten, Kampagnen und vielen Präventionsangeboten wie zum Beispiel der Social-Media-Kampagne „Mach Dich schlau“, will man eine kritische Auseinandersetzung mit der Substanz Cannabis erreichen. „Mach dich schlau“ soll dabei helfen, dass Kinder und Jugendliche selbstbewusst, laut und deutlich „Nein zu Cannabis sagen!“, so die Bundesdrogenbeauftragte Daniela Ludwig.

Laut Jürgen Preisinger, 1. Vorsitzender des Kreisjugendrings, sollte man überhaupt keine Droge konsumieren. Eine Studie der Sucht.Hamburg kommt zu dem Ergebnis, dass Jugendliche, die grundsätzlich kein Interesse am Cannabiskonsum haben, in ihrer Freizeit häufiger kreativen Hobbies nachgehen und intensiveren Kontakt zu Bezugspersonen suchen.

Für Preisinger ist das ein klares Zeichen für die Kinder- und Jugendarbeit in den Verbänden und Vereinen. „Kinder und Jugendliche sind hier sehr gut aufgehoben, hier lernen sie vieles für ihr Leben. Und dazu gehört auch „Nein zu Drogen zu sagen“, so Preisinger.